Ariana Grande löst Verlobung: Ist der Tod ihres Ex-Freundes schuld?

Hollywood - Es mutet wie eine schlechte Seifenopfer an, doch es ist das Leben von Ariana Grande. Die 25-jährige Sängerin soll sich von ihrem Verlobten getrennt haben - und das nur wenige Wochen nach dem Selbstmord ihres Ex.

Bei den VMAs 2018 im August zeigten sich Ariana und Pete noch verliebt,...
Bei den VMAs 2018 im August zeigten sich Ariana und Pete noch verliebt,...  © DPA

Der Rapper Mac Miller hatte sich am 7. September im Alter von nur 26 Jahren das Leben genommen (TAG24 berichtete). Zuvor war er zwei Jahre lang mit Grande zusammen, im Mai 2018 hatte das Paar seine Trennung bekannt gegeben.

Nur kurze Zeit später kam die Sängerin mit Komiker Pete Davidson (24) zusammen. Schon im Juni verlobten sich die beiden. Aufgrund dieser Vorgeschichte machten viele Fans Grande für den Freitod von Miller verantwortlich, der Popstar erhielt sogar Morddrohungen.

Nahm Grande all das so sehr, dass die Beziehung zu Davidson keine Chance mehr hatte? Wie das Klatschportal "TMZ" berichtet, sollen sich die beiden jedenfalls am vergangenen Wochenende getrennt und ihre Verlobung gelöst haben.

Beide Parteien hätten anerkannt, dass es einfach nicht der richtige Zeitpunkt sei, um ihre Beziehung zu vertiefen, heißt es in dem Bericht. Grande und Davidson hätten aber trotz Trennung noch immer viel Liebe füreinander.

...doch jetzt hat es sich ausgeknutscht. Die beiden lösten ihre Verlobung.
...doch jetzt hat es sich ausgeknutscht. Die beiden lösten ihre Verlobung.  © DPA

Dabei war kürzlich erst über eine angebliche Schwangerschaft der Sängerin spekuliert worden (TAG24 berichtete). Doch die käme zu keinem guten Zeitpunkt. Schließlich macht Grande nicht nur wegen Millers Suizid eine schwere Zeit durch.

In den sozialen Medien ließ sie zuletzt des Öfteren durchblicken, dass es ihr nicht gut geht, teilte einige persönliche Nachrichten und schrieb zum Beispiel: "Kann ich bitte einen okayen Tag haben, nur einen?"

Zudem leidet die 25-Jährige unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, seitdem sich auf einem ihrer Konzerte in Manchester 2017 ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte und 22 Menschen in den Tod riss.

In einem Interview mit der "Vogue" sprach Grande in diesem Jahr sehr emotional über die Ereignisse. "Es ist schwer, darüber zu sprechen, weil so viele Menschen so schwere und enorme Verluste erlitten haben", sagte sie damals. "Ich glaube nicht, dass ich jemals darüber sprechen werden kann, ohne zu weinen."

Der Tod ihres Ex-Freunds, dessen Drogenprobleme zur Trennung geführt haben sollen, ließ sie erneut in ein tiefes Loch fallen. Ihre neue Beziehung mit Davidson konnte diesem Druck offenbar nicht standhalten.


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