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Leiche oder Fake? Körperwelten-Macher verbietet Bezirksamt Blick unter Goldfolie

Nach Termin im Berliner "Menschen Museum" droht Plastinator Gunther von Hagens die Beschlagnahmung von zwei Exponaten

Anfassen is nicht! Nach einem Besichtigungstermin von Vertretern des Berliner Bezirksamts Mitte droht Körperwelten-Erfinder Gunther von Hagens (73) neuer Ärger.

Von Peter Kiefer

Berlin - Ist das Kunst oder muss das weg? Kritiker im Bezirksamt Mitte vermuten unter verhüllten Exponaten menschliche Leichen. Sollten es Plastinate ohne Spendernachweis sein, müssen sie aus der Ausstellung raus!

Im "Menschen Museum" am Fuße des Fernsehturms am Alexanderplatz werden die umstrittenen Plastinate ausgestellt.
Im "Menschen Museum" am Fuße des Fernsehturms am Alexanderplatz werden die umstrittenen Plastinate ausgestellt.

Seit der Eröffnung des umstrittenen "Menschen Museums" am Alexanderplatz im Februar 2015 ist die Leichenschau der KÖRPERWELTEN-Macher um Plastinator Gunther von Hagens (73) dem Bezirksamt Mitte ein Dorn im Auge.

Bereits im Vorfeld der Eröffnung hatte die Behörde versucht, die Dauerausstellung konservierter Leichen zu verhindern – vergeblich.

Doch damit gab sich das Bezirksamt nicht zufrieden: Weil laut Behörde die Herkunft mehrerer der 'verarbeiteten' Leichen bzw. die Einwilligung der Körperspender nicht nachgewiesen sei, boxte man im September 2017 das Zeigeverbot dieser Exponate gerichtlich durch.

Daraufhin verhüllten Kuratorin Dr. Angelina Whalley (56) und ihr Team sieben Ganzkörper-Plastinate mit Rettungsfolie (TAG24 berichtete), da dieser Nachweis aufgrund der früheren Anonymisierung der Exponate nicht mehr möglich ist.

Gunther von Hagens sieht seine "Goldjungs" als anatomische Kunstwerke, zeigte sie den Vertretern des Bezirksamts Mitte.
Gunther von Hagens sieht seine "Goldjungs" als anatomische Kunstwerke, zeigte sie den Vertretern des Bezirksamts Mitte.

Schließlich wurden die "Goldjungs" komplett aus dem Museum entfernt – alle bis auf zwei.

Jetzt der Besichtigungstermin im "MeMu" von einem Vertreter des Bezirksamts und deren Anwalt.

Man wollte sich vor Ort vergewissern, ob sich unter den letzten beiden mit Folie verhüllten Exponaten noch immer die angeprangerten Plastinate befinden.

Doch das Öffnen oder einen Blick unter die Folie untersagte von Hagens den beiden Offiziellen!

"Das ist ein reiner Besichtigungstermin, da wird nichts angefasst oder beschädigt", so von Hagens streng.

Trotz mehrfacher Nachfrage wollte "Dr. Tod" nicht klarstellen, ob sich unter der Folie eine konservierte Leiche verbirgt oder doch eine Schaufensterpuppe. Dabei hätte ein Blick durch ein kleines Sichtfenster am Bauch rasch Klarheit gebracht.

Plastinator Gunther von Hagens (73) hat kein Verständnis für die Zensur seiner Ausstellung.
Plastinator Gunther von Hagens (73) hat kein Verständnis für die Zensur seiner Ausstellung.

Dadurch fühlte sich der Mediziner von der Qualität seiner den verbotenen Plastinaten exakt nachgebauten Goldjungs bestätigt: "Die Berliner Verwaltungsbürokraten wollen das Echte verbieten ohne es aber vom Unechten unterscheiden zu können."

Dies beweise in seinen Augen die "Absurdität" eines Verbots der Goldjungs samt Androhung eines Zwangsgeldes.

Was das Amt außerdem störte: Auf der Beschriftung des Exponats "Ringturner" steht noch immer das Wort Plastinat. Dies impliziere dem Besucher, dass unter der Folie weiterhin ein toter Mensch steckt.

Man werde sich im Bezirksamt Mitte zusammensetzen und über die eventuelle Beschlagnahmung der beiden Plastinate beraten.

"Die Ausstellung ist nicht genehmigt. Weder die Herkunft der Leichen noch die Einwilligungserklärungen für eine Plastination sind ausreichend belegt", so eine Sprecherin des Bezirksamt Mitte auf TAG24-Anfrage.

Bezüglich einer möglichen behördlich angeordneten Schließung, verweist das Amt auf den Abschluss des Gerichtsverfahrens im Herbst.

Heißt: In der mündlichen Verhandlung Anfang September soll am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Entscheidung fallen, ob das "Menschen Museum" samt seiner Leichen 'beerdigt' wird.

Fotos: TAG24/Peter Kiefer

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