Grausamer Fund! Häftling tot in Zelle entdeckt

Justizvollzugsbeamte entdeckten den Leichnam des Mannes. (Symbolbild)
Justizvollzugsbeamte entdeckten den Leichnam des Mannes. (Symbolbild)

Bielefeld - Einen grausamen Fund machten am Freitagvormittag Justizvollzugsbeamte der JVA Bielefeld-Brackwede. In einer Zelle entdeckten sie einen toten 29-jährigen Häftling.

Kurz nach dem Tod des Mannes wurden sowohl die Staatsanwaltschaft, die Aufsichtsbehörde als auch der Anstaltsbeirat über den Vorfall informiert. Diese leiteten sofort die ersten Ermittlungen ein.

Die Polizei untersuchte daraufhin den Fundort, die Zelle der Leiche. Die Beamten gaben nach einer ersten Besichtigung an, dass sie ein Fremdverschulden zwar ausschließen, aber trotzdem erst einmal weiterermitteln.

Seit 2013 saß der Mann hinter Gittern. Er musste sieben Jahre und sechs Monate wegen erpresserischen Menschenraubs in Tateinheit mit schwerem Raub und Diebstahl absitzen.

Der Anstaltsleiter Uwe Nelle-Cornelsen gab an, dass sich der Häftling bis zuletzt aggressiv und gewalttätig zeigte. Trotzdem sei seiner Meinung nach nicht erkennbar gewesen, dass er sich umbringen wolle.

Erst seit dem 31. August war der 29-Jährige in der JVA Bielefeld-Brackwede. Zuvor saß er in der JVA Geldern ein.


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