Blutiges Ritual: Vater soll Sohn auf Küchentisch zwangsbeschnitten haben

200 Euro soll der Vater für die Beschneidung an Männer bezahlt haben. (Symbolbild)
200 Euro soll der Vater für die Beschneidung an Männer bezahlt haben. (Symbolbild)  © DPA/EPA/BEA KALLOS (Symbolbild)

Berlin - In einer Wohnung in Berlin-Reinickendorf soll es passiert sein: In einer bestialischen Zeremonie soll ein 51-Jähriger Mann seinen eigenen Sohn gegen seinem Willen auf dem Küchentisch beschnitten haben, wie die BILD berichtet.

Der Vater muss sich dafür seit Montag vor dem Amtsgericht Tiergarten wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Der Eingriff soll laut Anklageschrift gegen den Willen des achtjährigen Jungen und ohne Einverständnis der Mutter vollzogen worden sein.

Unter Tränen schilderte sie die grausamen Details, die sich im Oktober 2016 abgespielt haben sollen.

"Er wurde von zwei Männern auf den Küchentisch gezerrt. Doch einer zog ihm die Hose runter, der andere hielt ihn an den Armen fest. Dann begann einer mit der Beschneidung", sagte die Mutter vor Gericht aus, die vom Vater getrennt lebt. Beide teilen sich aber das Sorgerecht.

Der Junge durchlebte höllische Qualen. Schrie und wehrte sich, doch alles half nichts. Am Ende der Beschneidung soll der Vater sogar die abgeschnittene Vorhaut seinem Sohn auf die Brust gelegt haben.

Am Abend kam der Junge zur Mutter, die schockiert die Tat an ihrem Sohn feststellen musste. Umgehend suchte sie ein Krankenhaus auf. "Das ist nicht fachärztlich gemacht worden", hieß es von einem Arzt.

Der kleine Junge musste sich nach dem grausamen Ritual ein Jahr lang psychiatrische Behandlung begeben. Um weitere Beweise zu sichten, wird im nächsten Jahr weiterverhandelt. Zu den Vorwürfen äußerte sich der Vater nicht.

Titelfoto: DPA/EPA/BEA KALLOS (Symbolbild)


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