Frau rastet aus, als sie sieht, was in Marokko mit Hühnern passiert

Marokko - Es kann schon mal vorkommen, dass man im Urlaub über fremde Riten oder Methoden stolpert. Bei einer Frau endete das aber nun in einem Drama.

Die Britin versucht, die Hühner zu befreien.
Die Britin versucht, die Hühner zu befreien.  © Twitter/ Africa Facts Zone

Eine Britin, die sich Marokko als Urlaubsziel ausgesucht hatte, rastete komplett aus. Denn obwohl das Abendland mit dem Traumziel Marrakesch viele Touristen anzieht, lebt knapp die Hälfte der Bevölkerung von weniger als 5,50 US-Dollar am Tag.

Das Leben dort ist oftmals einfach, so auch die Märkte. Es wird frisches Gemüse und Obst verkauft, aber eben auch lebende Tiere. Diese kann man zur Zucht halten oder selbst schlachten. Was der Britin jedoch gar nicht gefiel: Die Hühner waren zum Transport und zur Zurschaustellung in Käfige eingesperrt.

Als ihr das auffiel, begann die Urlauberin lautstark zu schimpfen und zeigte wild beide Mittelfinger. Dass sie offensichtlich wütend war, war allen bewusst, aber englisch konnte der Händler leider nicht. Da er die Tiere nicht befreite, legte sie selbst Hand an und zerrte am Käfig.

Mehrere Männer hielten mit sanften Gegendruck den Hühnerkäfig geschlossen. Außer ihr schienen alle ruhig, oder belustigt. Die Britin fühlte sich auf den Arm genommen. Zuvor hat sie das Unverständnis der Anwohner belächelt und die Augen verdreht.

In einem zweiten Video kann man erkennen, dass zwei Männer einfach beginnen, die Käfige wegzutragen. Dann flippte sie aus. Die Europäerin folgte und boxte dem Verkäufer mit der Faust gegen den Arm. Da war für ihn endgültig Schluss mit lustig. Trotzdem reagierte er relativ besonnen und schlug nicht etwa zurück.

Was die Dame genau erreichen wollte, ist unklar. Sie trug eine Ledertasche und Plastikflasche mit sich, schrieben empörte Twitter-User. Tier- oder Umweltgründe bewegten sie also wohl nicht.

Auf Nachfrage erklärt der Verkäufer: "Es war eine sehr seltsame Situation für mich. Das ist mir zum ersten Mal passiert. Aber ich wollte mich nicht weiter mit ihr beschäftigen, weil ich ja arbeiten muss. Ich habe mich nicht weiter darum gekümmert, sie war ja sowieso betrunken", übersetzt ein fassungsloser Twitter-User.


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