Polizei erwischt Migranten mit falschen Papieren in Bus: Was folgt, ist unglaublich

Rosenheim - Ein Mann aus Tunesien, der mit gefälschten Papieren nach Deutschland gereist war, hat während der Vernehmung durch die Bundespolizei in Rosenheim versucht, eine eingesetzte Dolmetscherin zu bestechen.

Die Bundespolizei kontrollierte auf der A93 einen Reisebus aus Italien. (Symbolbild)
Die Bundespolizei kontrollierte auf der A93 einen Reisebus aus Italien. (Symbolbild)  © DPA

Das Vorhaben des Mannes wurde jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Ganz im Gegenteil: Die Beamten aus Bayern verweigerten ihm nicht nur die Einreise, sondern nahmen ihm außerdem noch 800 Euro ab.

Die Bundespolizisten waren laut Mitteilung vom Montag auf der A93 bei der regulären Kontrolle eines italienischen Reisebusses auf den Nordafrikaner aufmerksam geworden.

Gegenüber den Beamten gab dieser zunächst an, über keinen Ausweis zu verfügen. Dies erschien den Polizisten allerdings unglaubwürdig, da laut des Busfahrers sämtliche Fahrgäste beim Zustieg in Italien Reisedokumente vorgezeigt hätten.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes konnte in seinem rechten Schuh ein italienischer Ausweis sichergestellt werden. Dieser entpuppte sich jedoch als Fälschung.

In seinem linken Schuh führte der Migrant aus Tunesien zudem rund 1000 Euro Bargeld mit sich. Der 30-Jährige wurde wegen Beschaffung falscher amtlicher Ausweise und versuchter illegaler Einreise festgenommen.

Im Verlauf der anschließenden Vernehmung wandte sich der Tunesier auf Arabisch dann an die eingesetzte Dolmetscherin und bot ihr 500 Euro an, sofern sie ihm helfe, aus der ausweglosen Lage noch "rauszukommen".

Die von der Bundespolizei engagierte Frau lehnte dies jedoch ab und zeigte umgehend den Bestechungsversuch an.

Für das vorgesehene Verfahren musste der Mann auf Anweisung der Staatsanwaltschaft 800 Euro als Sicherheit hinterlegen. Anschließend wurde er zurückgewiesen und der österreichischen Polizei übergeben.

Über das vergangene Wochenende verteilt hat die Bundespolizei in Rosenheim bei Grenzkontrollen insgesamt rund 40 Migranten festgestellt, die nicht über die erforderlichen Papiere verfügten. Von diesen mussten 15 Personen Deutschland wieder verlassen. Konnten sie keine Gründe, die auf ein Schutzbedürfnis hindeuteten, anführen.

Titelfoto: DPA


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