Bachelorette Nadine schmeißt Eddy schon vor der Nacht der Rosen raus Top Bayern siegen im Klassiker-Revival beim HSV Neu Rapper Kollegah unterstützt verurteilten Messerstecher Neu Das Ende einer GZSZ-Ära? Jetzt spricht Jo Gerner Neu
10.939

Diese Bundeswehr-Kommandeurin begann ihre Ausbildung als Mann

Anastasia Biefang hat mit 1,87 Metern Gardemaß und übernimmt als Kommendauerin des Bundeswehr-Informationstechnikbataillons 381 in Storkow.
Oberstleutnant Anastasia Biefang (Mitte) diskutiert mit ihrem Vorgänger, dem Oberstleutnant Thorsten Niemann (rechts).
Oberstleutnant Anastasia Biefang (Mitte) diskutiert mit ihrem Vorgänger, dem Oberstleutnant Thorsten Niemann (rechts).

Storkow - Oberstleutnant Anastasia Biefang versteckt sich nicht. Bei einer Körpergröße von 1,87 Metern würde ihr das auch nicht gelingen. Nach Jahren als Referentin im Verteidigungsministerium wird sie neue Kommandeurin des Bundeswehr-Informationstechnikbataillons 381 in Storkow bei Berlin - und damit verantwortlich für 750 Soldaten.

"Das Schöne an dieser Aufgabe ist, dass ich wieder mit Menschen direkt zu tun habe", sagt die gebürtige Krefelderin. Sie hat ihre Karriere bei der Bundeswehr vor 23 Jahren begonnen - damals noch als Mann, als Sohn eines lang gedienten Soldaten.

Grundwehrdienst, Offizierslehrgang, Pädagogikstudium und eine Generalstabsausbildung sind die Eckpunkte ihrer militärischen Laufbahn.

Dabei hat sich Biefang immer mehr als Frau gefühlt denn als Mann, berichtet sie. In ihrer Rolle als Ehemann und Soldat habe sie jahrelang das Weibliche unterdrückt, obwohl es ihr damit zunehmend auch körperlich schlecht ging.

Ein ehemaliger Oberstleutnant (rechts) und seine Nachfolgerin stehen vor dem Wappen der Kurmark-Kaserne.
Ein ehemaliger Oberstleutnant (rechts) und seine Nachfolgerin stehen vor dem Wappen der Kurmark-Kaserne.

Vor zwei Jahren erzählte Biefang ihrem Umfeld, was in ihr vorging, obwohl ihr Freunde mit Blick auf die Karriere abgeraten hatten.

"Ich war unglücklich, wollte so nicht weiter leben. Das war mir an diesem Punkt wichtiger", sagt die 43-Jährige.

Mut machte Biefang, dass sie nicht die erste Transsexuelle in der Bundeswehr war. Sie habe nicht erwartet, dass sie von Vorgesetzten sofort als Frau akzeptiert werde, doch die hätten ihr den Weg leicht gemacht, sagt Biefang. "Ich werde von der Bundeswehr nicht versteckt, in meiner neuen Position ginge das ja auch gar nicht", sagt die Kommandeurin. Sie wolle ihre Geschichte auch nicht ständig zum Thema machen. "Doch wenn ich darauf angesprochen werde, stehe ich Rede und Antwort."

Biefang erzählt von ihrem mühsamen Weg zur Frau - von der Hormontherapie, der Trennung von ihrer Ehefrau, den schmerzhaften Operationen. "Ich will zeigen: Wenn Arbeitgeber und Betroffener, also beide Seiten dazu bereit sind, lässt sich so ein Prozess durchaus managen", sagt sie. Einen anderen Beruf könne sie sich nicht vorstellen.

Oberstleutnant Anastasia Biefang (r.) und ihr Vorgänger Oberstleutnant Thorsten Niemann, Standortältester der Kurmark-Kaserne und Kommandeur des Führungsunterstützungsbataillons in Stokow (Brandenburg), unterhalten sich am 9.10.2017 in einem Lehrraum.
Oberstleutnant Anastasia Biefang (r.) und ihr Vorgänger Oberstleutnant Thorsten Niemann, Standortältester der Kurmark-Kaserne und Kommandeur des Führungsunterstützungsbataillons in Stokow (Brandenburg), unterhalten sich am 9.10.2017 in einem Lehrraum.

Ihre Offenheit kommt an ihrem neuen Arbeitsplatz an, zu dem die Wahlberlinerin täglich pendelt.

Die Storkower Presseoffizierin Fränzi Pietke freut sich über die weibliche Verstärkung. "Wir haben hier einen Frauenanteil von nur fünf Prozent." Wer vor den teils körperlich anspruchsvollen Aufgaben als Frau nicht zurückschrecke, werde auch von den männlichen Soldaten akzeptiert, sagt Pietke.

Für Biefang ist nicht nur ihre Position neu, sondern auch das Themenfeld des Informationstechnikbataillons 381. "Wir sind quasi die Telekom der Bundeswehr", erklärt der bisherige Kommandeur, Oberstleutnant Thorsten Niemann, der ihr den Staffelstab am 18. Oktober offiziell übergibt. Der größte Teil des Personals bestehe aus IT-Spezialisten, die die mobilen Datenverbindungen bei Einsätzen und Übungen der Bundeswehr im In- und Ausland herstellen.

Biefang werde es aber nicht nur mit Computer-versierten Soldaten zu tun haben, macht Oberstleutnant Niemann deutlich. "Wir haben mit der Stadt Storkow Ende 2014 eine Patenschaft abgeschlossen, um offiziell die Verbundenheit mit dem Standort zu dokumentieren", erzählt er.

Biefang ist gespannt auf die Region und die Storkower und freut sich bereits auf die "Außentermine", wie sie sagt. Die erste Veranstaltung mit der Stadt unter ihrer Führung soll es anlässlich des öffentlichen Gelöbnisses von Rekruten am 2. November auf dem Marktplatz geben.

Fotos: DPA

Mit Fahrradkette gegen Kopf geschlagen: Streit in Asylheim eskaliert Neu Fußballverein in Hagen verliert 0:22! Die Reaktion ist krass Neu
Kölner Betreuer des Ferienlagers in Frankreich tot 499 Hier zeigt Lena Meyer-Landrut zum ersten Mal ihren Freund 2.100
Kleid gerissen! Sängerin steht plötzlich halbnackt auf der Bühne 3.405 Ehec-Alarm: Dieser Bio-Käse wird zurückgerufen 200 Pärchen in Düsseldorf schwer verletzt: Wer kennt diesen Mann? 397 Mann wird Lotto-Millionär: Doch was er dann macht, kann keiner verstehen 19.996 Traurige Gewissheit: Vermisster tot aus Storkower See geborgen 214 Spurlos verschwunden: Wer hat diese 15-Jährige gesehen? 2.861 Fotograf ist schockiert, als er diesen Mann schlafen sieht 4.020 So bekommst Du bei jedem Krankenhaus-Aufenthalt ein Einzelzimmer 1.664 Anzeige Gericht: Abgeschobener Islamist Sami A. muss zurück nach Deutschland 1.132 Update Hamburg schiebt straffälligen Mann aus Afghanistan ab 151 Hitzewelle 2018: Das ist die am meisten unterschätzte Gefahr 35.423 Anzeige Kurven statt Kufen: "Alles was zählt"-Star auf Playboy-Cover! 4.936 Zu Unrecht abgeschoben: Bundesregierung war schon seit Monaten eingeweiht! 617 Viagra-Drama: Sohn ahnt nicht, dass er Vater den Penis bricht 3.072 Biker will Auto überholen und löst verheerende Kettenreaktion aus 605 Heftiger Crash auf A2: 20-Jährige überschlägt sich, Mutter und Kind verletzt 3.282 Bewerberin fehlen die Worte, als sie diese Job-Absage liest 2.842 Frau wählt Notruf: Siebenschläfer mampft Cornflakes 709 Mega-Überraschung! Pietro Lombardi wird DSDS-Juror! 1.548 Ist Meghan bereits schwanger? Diese Indizien sprechen dafür 4.115 Tipps und Tricks gegen Wespen: So habt Ihr endlich Frieden am Tisch! 2.782 Attacke auf Berliner Fanbus: Fast alle Verdächtigen wieder frei 590 Die Gesundheit: Legat muss Kampf in Köln absagen! 1.377 Schwangeres Supermodel hat Angst, dass ihr Busen platzt 1.841 Rätsel um Killer-Wels geht weiter: Fing ein Wilderer den 1,50-Meter-Fisch? 1.404 Nach Bachelorette-Aus: Rafi macht den Bachelor! 2.291 Ob im Stadion oder daheim! Nur sechs Fans können RB-Spiel live sehen 6.186 Brandstiftung! Fackelte eine psychisch Kranke zwei Supermärkte ab? 807 Heißer Sommer: Kann man Kosten für Gießwasser geltend machen? 1.374 Ordentlich Zündstoff! Das sind die neuen Promi-Big-Brother-Kandidaten 8.250 "Als Lamm Gottes geopfert": Mann schneidet Hund die Kehle durch 1.965 Mann packt in Bus seinen Penis aus, dann wird es richtig widerlich 3.777 Aufgeholt! Bildung in Hamburg auf dem Vormarsch 41 Das schöne Leergut: Hier sind Tausende Flaschen zu Bruch gegangen! 1.698 Kneipenstreiterei endet mit Mord 179 Warum sind Wohnmobile eigentlich aktuell so im Trend? 1.052 Mutter ist sprachlos, als sie diese Nachricht an ihrem Auto findet 2.470 Asylbewerber abgelehnt, weil er nicht schwul genug wirkt 731 Frau (†21) totgerast: Polizei-Auto jagte mit Tempo 134 durch die Stadt! 10.337 Frau verliert bei Badeausflug Bewusstsein, kurz darauf ist sie tot 3.959 Nach üblem Check und Kopfverletzung: Deutscher Profi muss seinen Vertrag auflösen 2.903 Jungen zum Vergewaltigen verkauft: Hauptangeklagter geht in Revision 1.546 Kovac, der neue General: Handy-Verbot für Bayern-Profis 1.372 Schrecklich: 16-Jähriger sucht Großeltern und macht Horror-Fund! 10.265 Tragödie auf Mallorca: Baby stirbt, weil sein Opa es im Auto vergisst 3.907 Frontal-Crash: Mutter (39) und Tochter (2) schwer verletzt 247