Frau pupst beim Yoga und sorgt für mächtig viel Wind

So geht die Yoga-Position "Herabschauender Hund" aus.
So geht die Yoga-Position "Herabschauender Hund" aus.

Canberra - Horrorvorstellung für die Meisten von uns: Mitten in der Öffentlichkeit aus Versehen pupsen. Einer jungen Mutter ist das im Yogakurs passiert. Jetzt ist sie eine Heldin.

Dieser Pups sorgte für mächtig viel Wind: Bei der Position "Herabschauender Hund" entfleuchten Laura Mazza vom Blog "Mum on the Run" mitten in ihrer Yoga-Klasse ungewollt übel riechende Gase.

Das Problem: Die Australierin leidet seit der Geburt ihrer Kinder unter Rektusdiastase. Also einer sehr starken Überdehnung der senkrechten Bauchmuskeln. "Kinder zu haben hat meine Bauchmuskeln geteilt wie Moses das Rote Meer", beschreibt sie ihr kleines Handicap auf Facebook. "Mein Bauch zeigt spitz nach vorne. Also versuche ich, fitter zu werden. Ein Physiotherapeut hat mir deshalb Yoga empfohlen."

Also suchte sie sich einen Kurs raus und legte los. Die Übungen fühlten sich gut an und sie fühlte sich wohl. Bis zu jenem verhängnisvollen Moment, in dem das Malheur passierte. Mitten in der Position "Herabschauender Hund" verlor Laura Mazza die Kontrolle über ihren Unterleib - und furzte. Zwar ganz leise, aber "wir nahmen dann eine Position ein, bei der mein Kopf zwischen meinen Beinen war. Der Gestank traf mich wie ein Schlag ins Gesicht." Sie überlegte noch: "Soll ich gehen? Verlasse ich das Land? Passiert das gerade wirklich?? (...) Jetzt stinke ich auch noch."

Die junge Mutter atmete tief in sich rein - und machte weiter. Der Pups sei so leise gewesen, da könnte sie einfach so tun, als sei sie es nicht gewesen. "Wisst ihr was, jeder von uns furzt und ich tue das auch. Also machte ich weiter und verbog mich in dieser absurden Positionen, spannte meine Bauchmuskeln an ..." Bis es wieder zu spät war. Lauras Yoga-Lehrerin kam und drückte sie noch ein Stück weiter runter. "Ich spannte mein Arschloch ganz fest an, damit nicht noch ein Furz entweichen kann". Leider spannte sie nicht fest genug an ... "Aus meinem Hintern kam die lauteste Trompete. Ich erstarrte und dachte (...), das ist ein Alptraum".

Laura Mazza stand danach auf, nahm ihre Sachen und ging beschämt. "Als ich mich umdrehte sah ich in die entsetzten Augen der Anderen. Auch die Yoga-Lehrerin sah mich an. Doch sie verbeugte sich mit gefalteten Händen und sagte 'Namasté'".


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