Verbrennungsgefahr! Vorsicht vor dieser Pflanze

Die Berührung der giftigen Pflanze führt zu Blasen wie bei einer Brandwunde.
Die Berührung der giftigen Pflanze führt zu Blasen wie bei einer Brandwunde.  © DPA/ Dr. J. P.Müller / Okapia

Chemnitz - Wenn der Riesenbärenklau wuchert, wird es gefährlich: Die aus dem Kaukasus eingewanderte Pflanze löst bei Berührung Hautreizungen aus, die Verbrennungen dritten Grades ähneln. Mehr als 400 der giftigen, bis zu drei Meter hohen Pflanzen hat die Stadtverwaltung dieses Jahr schon entfernen lassen.

Der Riesenbärenklau liebt sonnige und stickstoffreiche Standorte. „Die größten Vorkommen befinden sich am Rabensteiner und Harthwald“, so ein Stadtsprecher.

Da die Pflanze keine natürlichen Fraßfeinde besitzt, bleibt nur die Bekämpfung durch den Menschen.

Laut Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sorgte intensive Düngung in der Landwirtschaft dafür, dass sich der Riesenbärenklau hierzulande ausbreiten konnte. Almut Gaisbauer vom BUND in Chemnitz:

Bis zu drei Meter hoch wuchern die Stauden des giftigen Riesenbärenklaus.
Bis zu drei Meter hoch wuchern die Stauden des giftigen Riesenbärenklaus.  © DPA/Picture Alliance

"Durch den erhöhten Stickstoffeintrag hat sich eine Artenarmut entwickelt, die der Riesenbärenklau genutzt hat.

Wäre die Natur intakt, hätte er sich nicht ausbreiten können."

Die Bekämpfung der Pflanze ist nur unter Vollschutz möglich.

Hautkontakt kann zu Pigmentveränderungen, nässenden Wunden und überhöhter Sonnenlichtempfindlichkeit führen.


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