So soll die Chemnitzer Innenstadt aussehen

Zwei Investoren sollen vom Stadtrat im September den Zuschlag für die Grundstücke vor Tietz und an Johanniskirche erhalten.
Zwei Investoren sollen vom Stadtrat im September den Zuschlag für die Grundstücke vor Tietz und an Johanniskirche erhalten.  © FUCHSHUBER ARCHITEKTEN GmbH, Leipzig

Chemnitz - Füllhorn für die City: Zwei Investoren wollen geschätzte rund 300 Millionen Euro in die Hand nehmen, um den Parkplatz vorm Tietz und den Platz rings um die Johanniskirche zu bebauen.

Die Innenstadtbebauung kommt voran. Für die Baufelder E 3 (Tietzparkplatz) und E 4 (Neue Johannisvorstadt) haben sich in der ersten Runde sechs, in einer zweiten vier Investoren beworben. Zwei sollen für einen Kaufpreis von insgesamt 8,2 Millionen Euro den Zuschlag für die Grundstücke erhalten: die Peter Simmel AG und die Hansa Real Estate Beteiligungs-AG aus Leipzig.

"An der Augustusburger Straße entsteht ein neuer Frischemarkt, auch eine Drogerie soll Platz finden", sagt Baudezernent Michael Stötzer (44, Grüne). Neben dem Tietz an der Bahnhofstraße ist zudem ein Hotel geplant. Auch ein Ärztehaus soll entstehen, dazu Wohnungen für rund 600 Innenstadtbewohner.

"Das Hotel passt gut in unsere Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt", freut sich Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (55, SPD). Sie sieht die Innenstadt auf einem guten Weg. Läuft alles nach Plan, könnten sich 2019 die Baukräne drehen. 2022/2023 könnte alles fertig sein.

Vor den Bauarbeitern kommen die Archäologen. Rund um die Johanniskirche sind Siedlungen bis ins 12. Jahrhundert nachweisbar.

Baufelder E 3 (Tietzparkplatz) und E 4 (Neue Johannisvorstadt).
Baufelder E 3 (Tietzparkplatz) und E 4 (Neue Johannisvorstadt).  © Stadtverwaltung Chemnitz
Die Tage der Asphalt-Wüste zwischen Augustusburger Straße und dem Tietz sind gezählt.
Die Tage der Asphalt-Wüste zwischen Augustusburger Straße und dem Tietz sind gezählt.  © Maik Börner
Baudezernent Michael Stötzer (44, Grüne) kann sich über 8,2 Millionen Euro Kaufpreis für die zwei Grundstücke freuen.
Baudezernent Michael Stötzer (44, Grüne) kann sich über 8,2 Millionen Euro Kaufpreis für die zwei Grundstücke freuen.  © Uwe Meinhold

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