Was sagt eigentlich die Kirche zu Halloween?

Pfarrer Horst Oertel (63) aus Glösa wirbt auch bei Sturm für die Reformation und denGlauben.
Pfarrer Horst Oertel (63) aus Glösa wirbt auch bei Sturm für die Reformation und denGlauben.  © Uwe Meinhold

Chemnitz - Die einen feiern heute Halloween, andere den 500. Jahrestag der Reformation.

Pfarrer Horst Oertel (63) von der Judokuskirche in Glösa wirbt für das religiöse Fest: "Man kann ohne Gott leben und sterben. Aber die Religion bietet ein großes Geschenk."

Vor 500 Jahren reformierte Martin Luther die Kirche, gründete eine neue Gemeinschaft. Für Pfarrer Oertel "die starke Korrektur einer verfehlten kirchlichen Entwicklung, in der sie auch zu weltlicher Macht strebte".

Daran nahm Martin Luther Anstoß, auch am Ablasshandel, mit dem sich die Menschen von ihren Sünden freikauften. Horst Oertel: "Das hat Gott nicht gewollt. Sonst hätte er nicht seinen Sohn Jesus zu uns geschickt, sondern seine Kontonummer."

Die zentralen Festgottesdienste zum Reformationstag sind um 10 Uhr in der Matthäuskirche (Zinzendorfstraße) und Kreuzkirche (Henriettenstraße).

In der Schloßkirche beginnt um 10 Uhr der Familientag zum Jubiläum und in der St.-Petri-Kirche (Theaterplatz) um 17 Uhr ein Festkonzert.

Titelfoto: Uwe Meinhold


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