Schmeckt's noch? Wirbel um das Pils der Chemnitzer

Einsiedler-Braumeister Sören Pitro (38) will‘s wissen: Wie soll das neue 
„Pils der Chemnitzer“ schmecken? Rund 
50 Bierliebhaber gaben Antwort.
Einsiedler-Braumeister Sören Pitro (38) will‘s wissen: Wie soll das neue „Pils der Chemnitzer“ schmecken? Rund 50 Bierliebhaber gaben Antwort.  © Peter Zschage

Chemnitz - Goldgelb, klar, feinherb, mit einem Hauch von Mandarinen-Aroma. So perlt "Das Pils der Chemnitzer" seit nunmehr fünf Jahren durch Kehlen.

Pünktlich zum 875-jährigen Chemnitzer Stadtjubiläum soll das Bier aus dem Einsiedler Brauhaus neu angesetzt werden.

Es ist wohl das demokratischste Bier, das es gibt: 64 Chemnitzer waren ab Februar 2012 in den Entstehungsprozess des Bräus einbezogen. Im Mai kam "Das Pils der Chemnitzer" auf den Markt.

Seitdem ist es das Lieblingsbier von Angela Krawozyk (59): "Es ist genau nach meinem Geschmack." Die Chemnitzerin war vor fünf Jahren an der Pils-Kreation beteiligt. Am Donnerstagabend war ihre Meinung im Einsiedler Brauhaus erneut gefragt.

"Wir wollten von allen Entwicklern wissen, wie sie ,Das Pils der Chemnitzer‘ heute bewerten", erklärt Braumeister Sören Pitro (38). "Zugleich werden Ideen und Vorschläge für die Neuauflage gesammelt."

Zentrale Fragen: Schmeckt‘s noch? Sind Etikett und Kronkorken zeitgemäß? Muss ein neuer Name her?

Rund 50 Chemnitzer machten bei der geselligen Umfrage mit. Nach deren Meinung kreieren die Brauer neue Rezepturen. Daraus wählen die Teilnehmer schließlich das Bier, mit dem die Chemnitzer im kommenden Jahr auf ihr Stadtjubiläum anstoßen.

Titelfoto: Peter Zschage


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