Geheimnisvolles Spukhaus wird verkauft: "Manchmal weiß man, dass Geister dich beobachten"

Cornwall - Geschichten von Geisterhäusern gibt es auf der ganzen Welt. In vielen Fällen soll durch den Gruselfaktor die Popularität gesteigert oder ein möglicher Verkaufspreis in die Höhe getrieben werden.

In Cornwall wird aktuell ein Geisterhaus angeboten. (Symbolbild)
In Cornwall wird aktuell ein Geisterhaus angeboten. (Symbolbild)  © 123RF

Bei einem aktuellen Fall aus dem englischen Cornwall könnte man auf die gleiche Idee kommen. Aber im Gegensatz zu anderen Geisterhäusern sind sich die Besitzer bei diesem Objekt sicher, dass die unsichtbaren Bewohner komplett freundlicher Natur sind.

Wie der "Mirror" berichtet, gehört das als "Upcott Barton Farmhouse" bekannte Gebäude David Hunt und seine Mutter Diana. 2011 kaufte sich der Mann das Gebäude, um es, wie schon andere Häuser davor, zu restaurieren.

Der eigentliche Plan bestand darin, irgendwann selbst in das alte Gemäuer zu ziehen. Doch schnell war der Familie klar, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht.

"Manchmal steht man einfach nur da und weiß, dass Leute um dich herum sind, die dich beobachten - aber auf eine freundliche Weise. Es ist nicht unangenehm. Wir sprechen mit ihnen", berichtet Hunt. Oft würde er das Haus betreten und "Guten Morgen an alle" in den Raum rufen.

Das Gebäude selbst wurde gegen Ende des Mittelalters gebaut und hatte über die Jahre zahlreiche Besitzer, die das Anwesen stetig umbauten und renovierten. Dadurch machte Hunt oftmals sogar Entdeckungen, mit denen auf den ersten Blick nicht zu rechnen war.

Einmal grub er neben dem Haus in der Erde und fand die Überreste eines ganzen Raumes, die mindestens ein Jahrhundert lang begraben waren. Bei dem Versuch, den Teil eines Nebenzimmers zu restaurieren, entdeckte er sogar Überbleibsel einer alten Bibliothek.

Das denkmalgeschützte Geisterhaus steht für etwas mehr als 600.000 Euro zum Verkauf

In dem Bericht heißt es weiter, dass Hunt über die Jahre bereits zwei Personen, die sich als Medium bezeichneten, gefragt hatte, ob es tatsächlich in dem Haus Geister gibt. Beide bestätigten ihm seine Vermutung. Ob das nun der Grund dafür ist, dass sie das Gebäude, dass inzwischen über 60 Jahre leer steht, verkaufen wollen, verrät Hunt nicht.

Fakt ist: Neben den geisterhaften Bewohnern würde den neuen Besitzer ein Haufen Arbeit erwarten. "Das Gebäude befindet sich in einem heruntergekommenen Zustand. Es wurde geplant, ein außergewöhnlich geräumiges, charakteristisches Wohnhaus mit vier bis fünf Schlafzimmern zu schaffen, das viele Charakterzüge behält. Es gibt die Überreste einer mittelalterlichen großen Halle und eines Treppenturms, zusammen mit einem traditionellen Kreuzgang", heißt es in einem Schreiben des Immobilienmaklers.

Wer 530.000 Pfund (rund 605.000 Euro) in der Tasche hat und auf Geistergeschichten steht, kann also bedenkenlos zugreifen.


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