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Er spielt in den besten Clubs der Welt, jetzt kommt er nach Dresden!

Dresden - Von Thüringen in die weite Welt. Als Techno-DJ spielt Mathias Kaden (34) in den besten Clubs auf jedem Kontinent. Jetzt kommt er nach Dresden!
Beim "Click Clack"-Festival am 12. Juli ist neben anderen bekannten Acts auch wieder Mathias Kaden an den Decks.
Beim "Click Clack"-Festival am 12. Juli ist neben anderen bekannten Acts auch wieder Mathias Kaden an den Decks.

Dresden - Von Thüringen in die weite Welt. Als Techno-DJ spielt Mathias Kaden (34) in den besten Clubs auf jedem Kontinent. Seit Jahren ist er auch Resident bei Sven Väth im „Amnesia“ auf Ibiza.

Zwischen Argentinientour und Japan-Auftritten kommt er am 12. Juli nach Dresden zum „Click Clack“ am Citybeach (Tickets ab 27,50 Euro im VVK). MOPO24 sprach mit Mathias Kaden vorab über Karriere, Familie, Social Media und warum er eigentlich keine Open-Airs mag.

MOPO24: Du bist gebürtiger Chemnitzer. Das Click Clack wird quasi fast ein Heimspiel. Wann bist du Thüringer geworden?

Mathias: Als ich 7 war zog meine Familie nach Gera. Bis heute bin ich hier geblieben. Ich mag die Ruhe und bin ein heimatverbundener Mensch. Hier bleib ich auch.

Mathias Kaden (33) an den Decks.
Mathias Kaden (33) an den Decks.

MOPO24: Berlin ist die Techno-Stadt. Warum bist du nie umgezogen?

Mathias: Das ist mir zu wild dort. Partys sind mein Job und das brauche ich im Alltag nicht auch noch. Außerdem ist die Stadt voller Versuchungen. Wenn so viel Veranstaltungen und interessante Leute da sind, fällt es auch schwer, sich mal auszuruhen. Ruhe ist mir aber wichtig, weil es sonst bei mir schon sehr laut zu geht.

MOPO24: In Dresden hast du schon öfter gespielt. Magst du es als Künstler auf bekannte Bühnen zurück zu kehren oder lieber neue Regionen zu entdecken?

Mathias: Beides hat seine Reize. Bei Partys wie dem Click Clack weiß ich von meinen bisherigen Auftritten, dass mich ein sehr guter Event erwartet. Aber das ist ja nicht überall so. Daher mag ich es inzwischen lieber, neue Bühnen zu erobern. Ich habe schon in sehr vielen Clubs gespielt und erlebe jetzt gern Neues. Am liebsten in Clubs, wo sonst vorher noch kein Techno-DJ meiner Art war.

Das Cover zu seinem aktuellen Album "Energetic".
Das Cover zu seinem aktuellen Album "Energetic".

MOPO24: Glückwunsch zum neuen Album, das du gerade veröffentlicht hast. Es trägt den Namen "Energetic". Wo nimmst du die Energie her, so ein Album zu produzieren, wenn du doch mindestens drei Tage die Woche irgendwo auf der Welt auflegst?

Mathias: Für Musik kann ich fast immer Energie aufbringen. Es gibt Tage, da gehe ich von früh bis zum Abend ins Studio. Manchmal schleiche ich mich auch nachts aus dem Haus, um ins Studio zu fahren. Einige Loops bastle ich aber auch, wenn ich unterwegs bin, im Auto ztum Beispiel, wenn ich zum Gig gefahren werde.

MOPO24: Wie lange sitzt du an so einem Album?

Mathias: Das aktuelle Album hat acht Monate in Anspruch genommen.

Mathias Kaden bei einem Gig.
Mathias Kaden bei einem Gig.

MOPO24: In Dresden spielst du auf einem Open-Air. Was ist der Reiz an Open-Airs?

Mathias: Ich bin ehrlich, ich mag keine Open-Airs. Dunkle Clubs sind mir lieber, da steht der DJ als Person nicht ganz so im Mittelpunkt. Mehr seine Musik. Auch Tagsüber-Festivals sind daher nicht so mein Ding. Mit einer großen Ausnahme, und das ist ungelogen das Dresdner Click Clack. Hier hab ich viele nette Fans, die Atmosphäre ist angenehm und trotzdem ausgelassen. Es macht einfach großen Spaß. Jahr für Jahr.

MOPO24: Der Sonntags-Party-Hype ist in vollem Gange. Plötzlich werden an drei Tagen am Wochenende DJs gebucht. Wie hältst du durch?

Mathias: Wenn ich weiß, dass ich am nächsten Tag einen Auftritt habe, feiere ich nicht ausgelassen. Ich nehme außerdem keine Drogen und Alkohol nur in überschaubaren Mengen. Ich bin sehr pflichtbewusst wenn es um meinen Job geht.

Hier lässt er die Beats im Londoner Nachtclub "Hearn Street Car Park" wummern.
Hier lässt er die Beats im Londoner Nachtclub "Hearn Street Car Park" wummern.

MOPO24: Wie reist du am liebsten zu den Gigs. Auto, Zug, Flug?

Mathias: Auto mag ich am liebsten. Ich habe meistens Fahrer, die mich zu den Gigs und zurück fahren. Im Auto kann ich in Ruhe E-Mails beantworten und die Büroarbeit nachholen, die liegen geblieben ist. Am meisten fliege ich aber. Fast jedes Wochenende.

MOPO24: Wenn andere feiern, musst du arbeiten. Vermisst du es, zu Hause bei Geburtstagen oder gar Hochzeiten von Freunden dabei zu sein?

Mathias: Das wurde ich noch nie gefragt, obwohl es mir wirklich ein wichtiges Thema ist. Denn leider habe ich durch meinen Job schon viel zu viel solcher Dinge verpasst. Runde Geburtstage im Freundeskreis und Familienfeiern sind mir schon wichtig. Wenn ich ein halbes Jahr vorher eingeladen werde, berücksichtige ich das bei meinen Planungen. Für einen guten Freund und Familie erst recht. Da könnte dann jeder Club der Welt anrufen, ich gehe zu der Feier. Wichtige Geburtstage, wie der meiner Freundin zum Beispiel, halte ich aber von vornherein frei. Ich pflege einen gut geführten Geburtstagskalender.

Als Resident spielt er seit Jahren auch bei den Cocoon Heroes im Amnesia auf Ibiza.
Als Resident spielt er seit Jahren auch bei den Cocoon Heroes im Amnesia auf Ibiza.

MOPO24: Was hörst du privat für Musik?

Mathias: Ich habe gerade wieder viele 7-inch-Platten rausgeholt. Fast alles 80er Jahre Zeugs. Und Funk [&] Soul höre ich auch gern.

MOPO24: Wie beschreibst du deine aktuellen Sets?

Mathias: "Power-House" bezeichne ich meine Musik. Klassische DJ-Sets werde ich künfig aber immer weniger spielen. Ich will mehr live auftreten. In diesem Jahr sind es 90 Prozent Live-Auftritte. Ich bin schließlich Produzent und will nicht mehr so viel Musik anderer Leute spielen.

MOPO24: Was würdest du beruflich tun, wenn das DJ-Ding mal irgendwann für dich aufhört?

Mathias: Ich würde in der Branche bleiben. Manager für andere Künstler oder eine Booking-Agentur könnte ich auch leiten. Gelernt habe ich mal Krankenpfleger, habe in dem Job auch gearbeitet.

MOPO24: Gibt’s im Ausland tatsächlich mehr Gage als in Deutschland?

Mathias: Das stimmt nicht. Deutschland zahlt normale Gagen. Die Länder nehmen sich da nichts. Früher war vielleicht mal Italien großzügiger. Aber das ist vorbei. Wenn man sich als Künstler ein Profil geschaffen hat, bekommt man ohnehin überall seine übliche Gage. Viel gehandelt wird da nicht mehr.

Mathias ausgelassen bei einem Fotoshooting.
Mathias ausgelassen bei einem Fotoshooting.

MOPO24: Wie schaut‘s privat aus? Kann man erfolgreicher DJ sein und eine Partnerschaft leben?

Mathias: Ja, kann man. Seit Jahren habe ich eine wunderbare Freundin, die auch gern mal zu Events mitkommt. Seit einem Jahr haben wir einen Sohn. Meine kleine Familie ist der schönste Grund, von Auftritten zurück nach Hause zu kommen. Und eine Beziehung mit ner DJ-Karriere lässt sich nur vereinbaren, wenn die Frau cool drauf ist. Sie muss schon viel einstecken. Die Zeit zwischen den Wochenenden investiere ich aber so gut es geht für meine Familie.

MOPO24: Welche Rolle spielt im Leben der Künstler heutzutage Social Media/Soundcloud, etc.?

Mathias: Eine große. Leider. Ich mag das nicht so. Es ist mir viel zu viel Selbstdarstellung. Immer nur Likes. Früher galt Mundpropaganda. Wenn man einen guten Auftritt hatte, sprach sich das rum und beim nächsten Mal kamen mehr Leute. Jetzt muss man sich online vermarkten. Mich stresst das und es lenkt vom eigentlichen Künstler-Dasein ab.

MOPO24: Was passiert bei dir noch in 2015?

Meine Album-Tour bewegt mich durch die ganze Welt. Bis Ende des Jahres Frankreich, Spanien, Italien, Japan, Uruguay, Amerika und vieles mehr. Alles vom kleinen Gera aus. Wohin ich immer wieder gern zurück komme.

MOPO24: Danke für das Interview.

Das Gespräch führte Sebastian Günther

MOPO24 präsentiert den Auftritt von Mathias Kaden beim "Click Clack". Mehr Infos und Tickets gibt es HIER.

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