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Dresden macht den größten Flieger der Welt nackig

Er ist so groß wie ein Wohnhaus und so lang wie vier Linienbusse. In Dresden wird der Airbus A380 durchgecheckt.

Von Hermann Tydecks

EFW-Sprecher Christopher Profitlich (49) erklärte der MOPO das Werksgelände, führte durch den Hangar.
EFW-Sprecher Christopher Profitlich (49) erklärte der MOPO das Werksgelände, führte durch den Hangar.

Dresden - Er ist ein wirklich seltener Gast bei den Elbe Flugzeugwerken (EFW) in Klotzsche: Im Dresdner Traditionsunternehmen flog Mitte Dezember ein Lufthansa-Airbus A380 zur Wartung ein. Die Experten machen das größte Passagierflugzeug der Welt (über 500 Plätze) "nackig", checken den Riesen-Vogel komplett durch.

Die Mechaniker wirken wie Ameisen neben dem zweistöckigen Flieger. Dessen Ausmaße sind gigantisch: Der Airbus ist mit 24 Metern höher als ein sechsgeschossiges Wohnhaus. Mit 73 Metern so lang wie vier Linienbusse. Allein auf jedem Flügel würden 2800 Menschen Platz finden. "Damit der A380 vom Flugfeld in den Hangar rollen konnte, mussten wir ein Stück des Eingangstores aufschneiden und erweitern", sagt EFW-Sprecher Christopher Profitlich (49).

Nur aller sechs Jahre ist so eine umfassende Wartung (IL-Check) fällig, wie sie die Dresdner Airbus-Spezialisten durchführen. An dem eingerüsteten Flieger montieren Strukturmechaniker Landeklappen, Räder und Triebwerke ab, klettern in den Rumpf hinein. Sie prüfen auf Risse und Korrosionsschäden, reparieren bei Bedarf, reinigen alles.

Über mobile Treppenanlagen gelangen die Mitarbeiter ins Innere. Die Kabinen haben sie schon "nackt" gemacht: Kunststoffverkleidungen an Wänden und Decken ausgebaut, Versorgungsleitungen (Steuerung, Sauerstoff und Elektrik) freigelegt. Auch Bordküchen, Toiletten, Sitzreihen und Teppiche wurden abmontiert und in der Halle gelagert. Damit kein "Puzzle-Teil" durcheinanderkommt, wurde alles genau beschriftet.

Wo sonst die Türen sind, klaffen jetzt Löcher, die mit roten Netzen gesichert sind. Davor kniet im Oberdeck Alexander Mittau (19). Zum Schutz vor Feinstaub trägt er Mundschutz. "Mit dem Schleifgerät entferne ich Korrosion", sagt der Azubi. Sein Kollege Martin Strobel (28) wurde bereits bei den EFW ausgebildet: "Ich inspiziere einen Teil der Tragfläche", sagt der Fluggerätemechaniker. Mit einer Leuchte klettert er über eine Luke in den Flügel - und verschwindet darin.

Bis Ende Februar sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann düst der Flieger zurück nach Frankfurt und weiter in die Metropolen der Welt wie Peking oder New York. An 21 Riesen-Airbussen werkelten die Dresdner seit 2013 schon. EFW-Geschäftsführer Andreas Sperl (70): "Nur eine Handvoll Unternehmen weltweit kann so umfassende Wartungen am A380 durchführen. Wir sind stolz, dass sich jüngst auch die Lufthansa für uns entschieden hat."

Das sind die Elbe Flugzeugwerke

Der riesige Lufthansa-Airbus A380-800 passt geradeso in den Hangar.
Der riesige Lufthansa-Airbus A380-800 passt geradeso in den Hangar.

1955 war das Startjahr der Luftfahrtindustrie in Dresden. Auf dem Gelände der im Dritten Reich errichteten Luftkriegsschule "Sachsen/Schlesien" wurden die Flugzeugwerke gegründet.

1958 rollte das erste auf deutschem Boden gefertigte Düsenverkehrsflugzeug "152" (bis 800 Stundenkilometer schnell) aus der Montagehalle.

Nach einem tödlichen Absturz und mangelnder Nachfrage aus anderen sozialistischen Ländern stellte die SED den Flieger-Bau 1961 jedoch ein. Die Fabrikhallen in Klotzsche übernahm die VEB Flugzeugwerft, reparierte fortan NVA-Kampfflieger.

Nach der Wende übernahm Airbus, 1991 wurden am Standort die Elbe Flugzeugwerke gegründet. Neben der Wartung von Militär-Flugzeugen wurden auch zivile Flieger repariert (erst Fokker, dann Airbus). Die drei Standbeine heute: Teile-Zulieferungen für Airbus, Umbau von Passagier- zu Frachtflugzeugen, Airbus-Wartungen.

EFW-Mehrheitseigner ist seit 2016 der Flugzeug-Wartungskonzern "ST Aerospace" aus Singapur mit 55 Prozent Anteilen, 45 Prozent hält Airbus. Aktuell arbeiten im Traditionsunternehmen 1400 Mitarbeiter (100 Neueinstellungen in 2017), der Jahresumsatz beträgt rund 300 Millionen Euro.

Mitarbeiter inspizieren eine der vier Turbinen des A380.
Mitarbeiter inspizieren eine der vier Turbinen des A380.
Azubi Alexander Mittau (19) schleift Korrosionsschäden weg.
Azubi Alexander Mittau (19) schleift Korrosionsschäden weg.

Fotos: Norbert Neumann

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