Dresdner Feuerwehr rettet sich jetzt selbst

Feuerwehrchef Andreas Rümpel (59) setzt auf die Nachwuchsausbildung.
Feuerwehrchef Andreas Rümpel (59) setzt auf die Nachwuchsausbildung.  © Steffen Füssel

Dresden - Weniger Brände, aber mehr Hilfeleistungen stemmte die Feuerwehr im Jahr 2017 in der Landeshauptstadt. Sturm - allein "Herwart" forderte 340 Einsätze - und Fehlalarme hielten die Kameraden auf Trab. Feuerwehrchef Andreas Rümpel (59) "rettet" indes selbst gerade die Gewährleistung der Nachwuchsausbildung.

Zu 735 Bränden eilten die Feuerwehrmänner im letzten Jahr (2016: 820), darunter fünf Großbrände. Von den insgesamt 27.781 Einsätzen (2016: 27.603), wurden 73% (20.296) durch den Rettungsdienst der Feuerwehr geleistet.

1014 Mal mehr als 2016 unterstützten die Freiwilligen Feuerwehren - bei 7495 Einsätzen - die Kollegen der Berufsfeuerwehr. Sie unterstützten die Kollegen beispielsweise bei den 551 Sturmeinsätzen (2016: 79).

Gestiegen ist zudem die Zahl der Fehlalarme: 1046 (2016: 981), 759 wurden durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst.

Derzeit "brennt" es noch anderswo: In diesem Jahr sollten 20 Brandmeisteranwärter an der Landesfeuerwehrschule ausgebildet werden, doch die Plätze sind rar. Nur für zwölf Anwärter aus Dresden ist Platz. "Wir werden unseren Nachwuchs ab 2019 selbst ausbilden", so Andreas Rümpel. 22 Kameraden lernen dann ihr Handwerk in Dresden.

Kosten: etwa 300.000 Euro. Vorher wird noch gefeiert: Am 30. Juni wird Dresdens Berufsfeuerwehr 150 Jahre alt. am

In dieser Übungshalle der Wache Albertstadt wird ausgebildet - bei jedem Wetter.
In dieser Übungshalle der Wache Albertstadt wird ausgebildet - bei jedem Wetter.  © Steffen Füssel
Anne Plaza (26) ist in der Ausbildung und ab August fertige Feuerwehrfrau. Ein Traumberuf, sagt sie.
Anne Plaza (26) ist in der Ausbildung und ab August fertige Feuerwehrfrau. Ein Traumberuf, sagt sie.  © Steffen Füssel

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