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Ex-Rennpilot bewahrt die „Formel 1 des Ostens“

Hunderttausende Zuschauer begeisterte der Motorrennsport zu DDR-Zeiten!

Von Markus Weinberg

Im selbst konstruierten Rennwagen MT 77 gewinnt Ulli Melkus 1984 auf dem 
Schleizer Dreieck die DDR-Meisterschaft.
Im selbst konstruierten Rennwagen MT 77 gewinnt Ulli Melkus 1984 auf dem Schleizer Dreieck die DDR-Meisterschaft.

Dresden - Hunderttausende Zuschauer begeisterte der Motorrennsport zu DDR-Zeiten! „Die Formel 1 des Ostens“ brachte Rennsport-Legenden wie Ulrich „Ulli“ Melkus und Bernd Kasper hervor.

Oft genug dominierten die beiden das Renngeschehen in den 1980er-Jahren. Zum engsten Kreis, als Freund und Rennfahrer, gehörte auch Jürgen Meißner (66).

27 Jahre nach der Wende ist er zum „Archivar“ des DDR-Rennsports geworden. In Büchern und Internetseiten hält er seine längst verstorbenen Freunde und ein Stück DDR-Geschichte am Leben.

Heute ärgert sich der ehemalige DDR-Nationalfahrer in der Formel Easter E1300 - Jürgen Meißner.

Er besaß eine Rarität! Einen der legendären Rennwagen vom Typ MT 77, den er in den Wirren der Wende verkaufte. Aufgebaut hatte er seinen Rennwagen mit der Nummer 89 gemeinsam mit den Freunden Ulli Melkus und Bernd Kasper.

Es war einer von lediglich 25 Einzelanfertigungen. 10 000 DDR-Mark lieh ihm sein Freund Ulli. Denn Meißner wollte, nach ersten Leistungssporterfahrungen im Judo- und Rallye-Sport, in der „Formel 1 des Ostens“ mitmischen.

Ex-Rennfahrer Jürgen Meißner (66) in seinem Arbeitszimmer. Er hält die 
Erinnerung an den Ost-Rennsport hoch.
Ex-Rennfahrer Jürgen Meißner (66) in seinem Arbeitszimmer. Er hält die Erinnerung an den Ost-Rennsport hoch.

Wer von 1977 bis 1986 konkurrenzfähig sein wollte, kam daher an diesen Rennwagen nicht vorbei. Das galt auch für die internationalen Rennen um den „Pokal für Frieden und Freundschaft der sozialistischen Länder“.

Im Jahr 1981 nahm Meißner zum ersten Mal - mit dem jetzte fertigen Rennauto - an einem Rennen der DDR–Leistungsklasse II teil.

Freunde hatten an der Startlinie noch einen Tipp parat: „Mach langsam Jürgen, die Schnelligkeit kommt vom Können.“

Zwei Jahre später war er DDR-Bester, stieg in die Leistungsklasse I auf. Das erste Ziel war erreicht: Endlich war er am Start Seite an Seite mit den Großen des Ost-Rennsports.

Bis 1989 starten die Freunde in der Nationalmannschaft der DDR bei Rennen auf dem Hungaroring in Ungarn, in Albena/Bulgarien sowie in Most oder Brünn in der Tschechoslowakei. Auch zu den Rennen in der Heimat - auf dem Sachsenring, in Frohburg oder am Schleizer Dreieck - kamen Hunderttausende. Große Momente! Doch 1989 war Schluss! Auch für Meißner. Die Ost-Rennwagen, gebaut aus Wartburgs, Ladas und Teilen, die in der Mangelwirtschaft zur Verfügung standen, konnten mit der West-Technik nicht mithalten.

Die Erinnerung blieb. Im Jahr 2000 erinnerte sich Meißner an ein altes Versprechen. „Ulli Melkus und ich wollten schon zu DDR-Zeiten ein Buch schreiben.“ Er setzte sich hin und investierte tausende Stunden in ein umfangreiches Online-Archiv (www.ddr-formel1.de). Selbst Ulli Melkus trug dazu noch einiges bei, sammelte bis zu seinem Tod 1990 in einer Pappkiste Erinnerungsstücke.

Meißners eigene Sammel- und Fotoleidenschaft kam ihm zugute. Sein Netzwerk aus ehemaligen Rennfahrern, Fotografen und Journalisten lieferte tausende Bilder, Zeitungsartikel und Geschichten. Seitdem ist er zum Archivar der ehemaligen „Formel 1 des Ostens“ geworden. Und wünscht sich, dass sich mehr Menschen für die Geschichte interessieren. Dabei stellt Meißner gern noch mal richtig: „Den Namen ‚Formel 1 des Ostens‘ gab es nie. Das hatte nur mal ein Journalist geschrieben...“

Jürgen Meißner führte 1988 in Frohburg im Rennen um DDR-Meisterschaftspunkte 
vor Hans-Jürgen Vogel und Ulli Melkus.
Jürgen Meißner führte 1988 in Frohburg im Rennen um DDR-Meisterschaftspunkte vor Hans-Jürgen Vogel und Ulli Melkus.

Fotos: DPA, Steffen Füssel, privat

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