Er mauerte eine Adelige ein! Mörder gibt auch im Knast keine Ruhe





Der verurteilte Mörder Falko F. (41) fällt auch im Knast immer wieder mit 
Drohgebärden auf.
Der verurteilte Mörder Falko F. (41) fällt auch im Knast immer wieder mit Drohgebärden auf.  © Ove Landgraf

Dresden - Er kann es nicht lassen. Seit Falko F. (41) eine Haftstrafe wegen Mordes absitzt, gibt es immer wieder Zoff im Knast. So bedrohte er einen Wachmann, um eine Verlegung zu erzwingen. Prompt landete der Tierpräparator wieder vor Gericht.

Seit 2004 sitzt Falko F. eine lebenslange Strafe wegen Mordes ab. Er hatte 2002 die Adlige Eva-Maria von B. (†58) in ihrem Haus in Lotzen bei Meißen erschlagen. Ihre Leiche mauerte der Täter im Keller ein. Danach wohnte er einfach im Haus des Opfers, bis er verhaftet wurde.

Seither saß Falko F. in diversen Haftanstalten. Immer wieder gab es Ärger. Als er 2015 nach Zeithain verlegt wurde, passte ihm das überhaupt nicht. Er wollte weg, pöbelte und bedrohte die Bediensteten:

„Ich ramme Dir das Messer sonst wohin“, knallte er einem Wachmann laut Anklage an den Kopf.

Für diese Bedrohung kassierte der verurteilte Mörder bereits 2016 am Amtsgericht Dresden eine Geldstrafe über 250 Euro. Doch er ging in Berufung, forderte einen neuen Prozess am Landgericht. Doch dieser Termin am Dienstag wurde kurzfristig abgesagt.

Denn Falko F., der inzwischen tatsächlich in Hessen einsitzt, zog seinen Einspruch zurück und will die Strafe bezahlen.


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