Schock in Dresden: Mutter (23) schüttelt ihr Baby tot

Als der Notarzt eintraf, war das Kind schon tot. (Symbolbild)
Als der Notarzt eintraf, war das Kind schon tot. (Symbolbild)  © 123RF (Symbolbild)

Dresden - Wie grausam! In der Nacht zum 1. Januar tötete eine junge Mutter (23) ihr gerade drei Wochen altes Baby. Wurde zuerst plötzlicher Kindstod diagnostiziert, brachte die Obduktion des Säuglings die Wahrheit ans Licht.

Der kleine Junge kam durch "Einwirken auf den Säugling" ums Leben, wie Oberstaatsanwalt Lorenz Haase (57) auf Anfrage von TAG24 bestätigt. Ort des Grauens: Die Wohnung der Mutter in Bühlau.

Eine Bekannte weiß: "Das Kind wurde zu Tode geschüttelt." Offenbar waren Brit S. die Nerven durchgegangen. Sie selbst alarmierte nach der Tat den Notarzt, der leider nichts mehr tun konnte und die Diagnose stellte.

Obduziert wurde der Leichnam des Jungen, weil das grundsätzlich bei plötzlichem Kindstod getan wird.

Die Mutter sitzt seit Sonnabend in U-Haft in Chemnitz (Frauenknast).

Es ist nicht das erste Mal, dass die Frau auffällig wurde. Zwei Kinder wurden ihr bereits in der Vergangenheit weggenommen.

Update 12.00 Uhr:

Wie die Polizei mitteilte, ermitteln die Beamten von Kripo und Staatsanwaltschaft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die Mutter habe die Tat in ihrer Vernehmung eingeräumt (das heißt: gestanden). Sie war am Freitag festgenommen worden.

In diesem Haus kam das Baby zu Tode.
In diesem Haus kam das Baby zu Tode.  © Holm Helis

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