Das sind die neuen 30er-Zonen in Dresden

Dresden - Seit Anfang 2017 kann die Stadt auch entlang von Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 anordnen. Wichtig ist, dass zum Beispiel Kitas oder Seniorenwohnheime profitieren.

Eher die Ausnahme: Auf der Stauffenbergallee entschied sich die Stadt gegen Tempo 30.
Eher die Ausnahme: Auf der Stauffenbergallee entschied sich die Stadt gegen Tempo 30.  © Ove Landgraf

Über 70 Standorte wurden geprüft. Auf 48 Straßenabschnitten wurde seither die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt.

13 weitere Standorte befinden sich noch in Prüfung. Das ergab eine Anfrage von Stadträtin Ulrike Caspary (51, Grüne).

Tempolimits schützen beispielsweise das Herzzentrum im Uniklinikum (Fetscherstraße) und die Wohnanlage "Am Hohen Stein" (Coschützer Straße).

Gegen ein Tempolimit entschied sich die Stadt vor dem Berufsschulzentrum an der Chemnitzer Straße und auf der Stauffenbergallee in Höhe der Marienallee.

Die Grünen zeigen sich dennoch zufrieden. "Kinder und alte Menschen gehören zu den Schwächsten im Straßenverkehr, ihr Schutz muss oberste Priorität haben. Durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung lässt sich die Gefahr für schwere Unfälle deutlich reduzieren", so Frau Caspary.

48 neue 30er-Zonen sind in Dresden entstanden
48 neue 30er-Zonen sind in Dresden entstanden  © 123RF (Symbolbild)

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