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Vom Busfahrer zum Boss: DVB-Chef geht in den Ruhestand

Dresden - Knapp 25 Jahre war er der Mann, der Dresden bewegte. Nun verabschiedet sich Reiner Zieschank (64) in den Ruhestand.
Der alte und der neue DVB-Chef: Reiner Zieschank (64) übergibt sein Amt an Andreas Hemmersbach (47).
Der alte und der neue DVB-Chef: Reiner Zieschank (64) übergibt sein Amt an Andreas Hemmersbach (47).

Von Dirk Hein

Dresden - Knapp 25 Jahre lang war Reiner Zieschank (64) Chef der Dresdner Verkehrsbetriebe. Zieschank, früher selbst Busfahrer, wurde schnell das überall präsente und streitbare „Gesicht“ der DVB. Ende des Jahres geht er in den Ruhestand.

Anfang 1992 kam Zieschank nach Dresden. „Ein sehr turbulenter Einstieg. Zum ersten Mal gab es übertragbare Monatskarten. Die Leute standen an meinem ersten Arbeitstag vom Bahnhof Neustadt bis zum DVB-Hochhaus in einer Schlange.“

Zieschank kam aus dem Westen „zurück in die Heimat meiner Eltern und Großeltern“.

Für den „Macher“ ein Glücksfall: „Im Westen ging nichts vorwärts. In Dresden stand sprichwörtlich ein dicker Geldtopf auf dem Tisch, es gab keinerlei Hemmnisse, wir konnten Busse und Bahnen komplett erneuern. Rechtsverdreher und Controller hatten nichts zu sagen.“

Ende des Jahres geht DVB- und Drewag-Boss Reiner Zieschank in den Ruhestand.
Ende des Jahres geht DVB- und Drewag-Boss Reiner Zieschank in den Ruhestand.

Zieschank, der vor seiner Dresdner Zeit selber auch im Linienverkehr am Steuer saß und im Reisebus durch Europa tourte, krempelte den Nahverkehr komplett um, eckte dabei immer wieder und ohne Beißhemmung mit CDU und FDP an.

„Ziel war es aber nie, eine Politik gegen das Auto zu machen. Die Menschen im Osten mussten zehn Jahre lang auf ein Auto warten, wir konnten ihnen nicht einfach sagen: ,Fahrt weiter Straßenbahn!‘ Die hätten uns den Vogel gezeigt.“

Stattdessen setzte der DVB-Boss alle Kraft darauf, dass die Dresdner von selbst wieder gern den Nahverkehr nutzen. Mit Erfolg: Aktuell fahren täglich etwa 420.000 Menschen ÖPNV!

Bis Ende des Jahres ist Zieschank noch im Amt. Danach soll mehr Zeit zum Ski- und Motorradfahren sein.

Ganz ohne ÖPNV geht es dennoch nicht: Der 64-Jährige wird ehrenamtlich einer der Chefs der landesweiten „Strategiekommission Nahverkehr“ von Verkehrsminister Martin Dulig (41).

Und er wird der neue Boss für Bus & Bahn

Nachfolger Andreas Hemmersbach (47) arbeitet auch schon 21 Jahre bei den DVB.
Nachfolger Andreas Hemmersbach (47) arbeitet auch schon 21 Jahre bei den DVB.

Zieschanks Nachfolger als einer von zwei DVB-Bossen, nämlich der für Finanzen und Technik, wird Andreas Hemmersbach. Der 47-Jährige ist selbst seit 1994 bei den DVB und gilt als Zieschanks Wunsch-Erbe.

Hemmersbach war bisher unter anderem DVB-Finanzchef. Die Ziele des neuen DVB-Chefs: Bus und Bahn sollen schneller durch Dresden rollen. Und: In der immer dichter bebauten Innenstadt sollen Straßenbahnen fehlende Parkplätze ersetzen.

Obwohl ganz Prokurist und Finanzer, fehlt es nicht an Visionen: Hemmersbach kann sich unter anderem eine durch die DVB betriebene und überdachte Mega-Rolltreppe zwischen der DVB-Buslinie 64 entlang der Hechtstraße und den Wohngebieten auf der Stauffenbergallee vorstellen.

Kommentar: Der Macher

Rainer Zieschank (l.) war ein Macher - sein Nachfolger tritt in große Fußstapfen.
Rainer Zieschank (l.) war ein Macher - sein Nachfolger tritt in große Fußstapfen.

Von Dirk Hein

Reiner Zieschank war fast ein Vierteljahrhundert DVB-Boss. In dieser Zeit hat er nicht nur sage und schreibe vier Oberbürgermeister erlebt, sondern nahezu das komplette Straßenbahnnetz erneuert.

Busse und Bahnen wurden ausgetauscht, die interne Verwaltung einmal auf links gedreht, das verstaubte Image aufpoliert und, und, und ...

Doch gleichzeitig war Zieschank eben auch noch DREWAG-Chef, Vorstand der Enso und Chef der Technischen Werke. In dieser Zeit hat er die Rekommunalisierung des Energiesektors ermöglicht und damit die Millioneneinnahmen der Betriebe dauerhaft in der Region gehalten.

Natürlich haben an all diesen Entscheidungen viele andere mitgearbeitet, aber Zieschank hat eben immer - sowohl lächelnd bei Presseterminen als auch bei hartem politischen Gegenwind - Gesicht gezeigt.

Sein Nachfolger wird es entsprechend schwer haben. Zum einen, weil die finanziellen Möglichkeiten der Nachwendezeit einfach nicht wiederkommen werden. Zum anderen, weil mit Reiner Zieschank einer der wichtigsten Macher der Stadt von Bord geht.

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