Arbeitsloser geht ins Bett und wacht mit fast 1,4 Millionen Euro Schulden auf

Diesen Kontoauszug möchte wohl niemand gerne in der Hand halten.
Diesen Kontoauszug möchte wohl niemand gerne in der Hand halten.

Collingham - Kennt Ihr das, wenn man von einer schlechten Nachricht auf seinem Handy träumt, aufwacht und einfach nur glücklich ist, dass es nicht wahr ist? Erleichterung pur! Das Gegenteil musste jedoch der Brite Tyler Daniels erleben. Und ist damit wirklich der Pechvogel des Jahrhunderts.

Denn als er am Mittwoch ins Bett ging, hatte er noch 90 Pfund (ca. 104 Euro) auf dem Konto. Ja, das ist nicht viel für den Monatsanfang, aber immerhin besser als der Kontostand, den er am nächsten Morgen feststellen musste.

Denn über Nacht wurde Tyler zum millionenschweren Schuldenfall. Die Bilanz am Morgen des 2. Februar: 1,2 Millionen Euro Pfund Rückstand - umgerechnet 1,38 Millionen Euro.

Während der 21-jährige Arbeitslose seelig schlummerte, wurden nämlich von seinem Barclay's-Konto fünf Überweisungen getätigt: Viermal je 250.000 Pfund und einmal 200.000 Pfund. Das berichtet der Mirror.

Tyler Daniels (21) hat bis jetzt nicht herausgefunden, wie es zu den Abbuchungen kam.
Tyler Daniels (21) hat bis jetzt nicht herausgefunden, wie es zu den Abbuchungen kam.

Doch zunächst hatte der junge Mann das Minuszeichen übersehen: "Ich dachte es ist mein absoluter Glückstag, doch dann habe ich gesehen, dass dieser Betrag überzogen wurde", erzählte er.

Natürlich kontaktierte er sofort seine Bank, die ihm jedoch bis jetzt lediglich sagen konnte, dass die Transaktion nur mithilfe von Login-Daten gelingen konnte, die Tyler für seine mobile Banking-App benutzt.

Doch Tyler schwört, dass er geschlafen habe. "Ich habe noch nie mein Konto überzogen, wusste gar nicht dass ich soviel Geld abgeben könnte. Irgendjemand hat es geschafft, mein Konto abzuräumen", so der 21-jährige Pechvogel.

Nun ist sein Konto eingefroren, er musste sich Geld von seinem 83-jährigen Großvater leihen, bis die Bank herausfindet, was passiert ist. Die Ermittlungen dauern an, doch Tyler ist sich sicher, dass er diesen Schock wohl nie verdauen wird.

Vor kurzem erlebte auch ein Mobilfunkkunde aus Deutschland Ähnliches: Als er seine Handyrechnung öffnete, war die sage und schreibe 1,3 Millionen Euro hoch, doch er hatte Glück (TAG24 berichtete). Dass sich Tylers Fall ebenso auflösen wird, bleibt zu hoffen.


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