Studentin bekommt von Sugar-Daddy 4500 Euro, was sie dafür tun soll, ist abstoßend

Nottingham - Eine an der Universität von Nottingham (England) studierende junge Frau hat eine ausgefallene, manche nennen es clevere, Methode, ihr Studium zu finanzieren.

Die Sugar Dandys lernt die 23-jährige Studentin im Internet kennen (Symbolbild).
Die Sugar Dandys lernt die 23-jährige Studentin im Internet kennen (Symbolbild).  © 123RF

Miete, Lebensmittel, Partys, Klamotten, Technik. Viele Studenten stöhnen unter den steigenden Lebenshaltungskosten und verdienen sich neben dem Studium Geld dazu. Einen etwas anderen, deutlich lukrativeren Weg wählte eine Studentin aus Nottingham.

Sie lässt sich von reichen älteren Männern - Sugar-Daddys - bezahlen und erfüllt ihnen im Gegenzug ihre intimen Wünsche. Dabei kann es auch schon mal zu sehr bizarren Auswüchsen kommen. Wie die 23-jährige Studentin gegenüber der Zeitung "Nottinghamshire" berichtet, habe sie von einem über 60 Jahre alten Mann 4000 Pfund (ca. 4500 Euro) pro Monat bekommen.

Dafür wollte er zwar keinen Sex, allerdings eine andere sehr intime Gegenleistung. Katarina, so nennt sich die Studentin gegenüber dem Nottinghamshire, sollte ihm den Hintern abwischen.

Was für die meisten Menschen eine wahrlich abstoßende Vorstellung ist, war für die junge Frau kein so großes Problem. "Das Geld war es wert", gestand sie gegenüber der Zeitung.

Einer der älteren und gut betuchten Männer hatte eine äußerst ausgefallene Vorliebe, die die Studentin ihm erfüllen musste...
Einer der älteren und gut betuchten Männer hatte eine äußerst ausgefallene Vorliebe, die die Studentin ihm erfüllen musste...  © 123RF

Zu dem Entschluss, sich von Sugar-Daddys das Leben finanzieren zu lassen, war sie gekommen, weil sie am Anfang ihres Studiums unter großen finanziellen Problemen litt und sie es psychisch fertig machte, ständig über Geld nachdenken zu müssen.

Nachdem sie ein YouTube-Video über "Sugar-Dating" gesehen hatte, meldete sie sich auf einer einschlägigen Online-Plattform an, auf der reiche Männer junge Frauen als Geliebte suchen.

Seitdem sind zwei Jahre vergangen, in denen sie mit Anfragen überhäuft wurde. Mit 20 Sugar-Daddys begann sie eine längerfristige Liaison. Dass sie für das Geld, die Reisen, Essen in teuren Restaurants oder Geschenke, mit denen sie von den Männern verwöhnt wurde, auch eine Gegenleistung bringen muss, war ihr von Anfang an klar.

"Es wäre wirklich naiv zu glauben, dass ein Sugar-Daddy einem das Geld gibt und dafür nur Freundschaft erwartet. Man muss sich darüber bewusst sein, dass man mit den Männern intim wird, egal ob sie Anfang 30 oder Ende 60 sind."

Die lukrativste Beziehung hatte sie eben zu dem über 60 Jahre alten Mann. Diese war nicht sexuell. "Er war eher wie ein Vater für mich", erinnerte sie sich. Allerdings hatte er eben diese Vorliebe, dass sie ihm nach dem Toilettengang abwischen sollte. Aber die 4500 Euro im Monat waren für sie ein ausreichend großes "Trostpflaster".

Titelfoto: 123RF


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