Darum solltest Du aufhören, Deine Bikini-Zone zu rasieren

London - Vor allem im Sommer geht bei den meisten Frauen das große Rasieren los. Manche müssen fast täglich ran, um den Haaren an Beinen und in der Intim-Region Herr zu werden. Doch gerade bei der Bikini-Zone kann es richtig gefährlich werden!

Nicht nur lästige Pickel und Rötungen können Folgen eine Intim-Rasur sein.
Nicht nur lästige Pickel und Rötungen können Folgen eine Intim-Rasur sein.  © 123RF

Denn nicht nur lästige Pickelchen, eingewachsene Haare und Rötungen können Folgen einer Intim-Rasur sein. In manchen Fällen droht etwas viel Schlimmeres.

"Schamhaare bieten eine natürlich Barriere, um Regionen sauber zu halten", erklärt ein Sprecher des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists in London gegenüber SUN. Auch wird die empfindliche Haut in diesem Gebiet durch die Härchen geschützt.

Doch was passiert, wenn man genau diese Haare entfernt?

Ist alles glatt rasiert, haben es Bakterien viel einfacher, in unseren Körper zu gelangen. Außerdem begünstigt eine Rasur gefürchtete Infektionen wie zum Beispiel Candiose.

"Während das Schamhaar vor Krankheiten und Hautproblemen schützt, verhindert es auch, dass Fremdpartikel wie Staub und pathogene Bakterien in den Körper gelangen", so der Sprecher weiter. Zudem hilft es, untenrum die Feuchtigkeit zu kontrollieren. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Pilzinfektion.

Was für unser Auge nicht sichtbar ist: "Die Entfernung von Schamhaaren reizt und entzündet auch die zurückgebliebenen Haarfollikel und hinterlässt mikroskopisch kleine offene Wunden."

Da die Intim-Region bekanntermaßen ideale Bedingungen (warm und feucht) für das Wachstum von Bakterien bietet, können sich dadurch auch ein paar gefährliche Kandidaten einschleichen. Und wenn man dann dort auch noch unter wunden Stellen leiden - nicht gut! Die Experten beschreiben es so: "Wenn diese Reizung mit der warmen, feuchten Umgebung der Genitalien kombiniert wird, wird sie zu einem glücklichen Kulturmedium für bakterielle Krankheitserreger."

Was vielleicht viele nicht wussten: Schamhaare helfen dabei, das Risiko einer Ansteckung von Genitalwarzen zu senken. Das Prinzip ist einfach: Dank der Haare, vermeidet man direkten Hautkontakt mit einer infizierten Person.

Die Frauenärztin Tania Adib empfiehlt deshalb, die Bikini-Zone waxen zu lassen. "Die Risiken beim Rasieren sind, dass Sie dort unten nicht so viel sehen können wie jemand anders." Oder eben einfach wachsen lassen ...

Titelfoto: 123RF


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