Lehrerin zwingt Schülerin (13) mit skrupelloser Lüge zum Sex

Taibach - Die 29-jährige Rhian Nokes ist eine beliebte Sportlehrerin an einer Schule in South Wales. Sie spielte einst für die walisische Frauennationalmannschaft im Rugby. Doch hinter ihrer Fassade versteckte sich eine eiskalt berechnende Frau.

Rhian Notes täuschte eine tödliche Krankheit vor, um sich an einer Minderjährigen Schülerin zu vergehen.
Rhian Notes täuschte eine tödliche Krankheit vor, um sich an einer Minderjährigen Schülerin zu vergehen.  © Police South Wales

Schon früh hatte sie sehr innigen Kontakt zu einer Schülerin. Als diese 10 Jahre alt war, gab sie ihr ihre private Telefonnummer. Seitdem schrieben sie sich regelmäßig Nachrichten.

Dann hörte die Lehrerin plötzlich auf, auf Nachrichten ihrer inzwischen 13-jährigen Schülerin zu antworten. Tage später bekam sie dann eine dramatische Nachricht: Sie habe einen unheilbaren Hirntumor und werde sterben. Das Mädchen glaubte ihrer Lehrerin.

Von da an stand nur noch das Wohlergehen der angeblich Kranken im Mittelpunkt der Beziehung. So gelang es ihr, die Schülerin zum Sex zu verführen, zum ersten Mal in ihrem Auto und danach immer und immer wieder, wie die Polizei von South Wales mitteilte.

Die Wahrheit war aber: Die Frau war überhaupt nicht krank. Sie täuschte den Krebs nur vor, um ihr Opfer unter Druck zu setzen. Dafür rasierte sie sich sogar die Haare ab, um alles nach einer Chemo-Therapie aussehen zu lassen.

"Ich hatte keinen Grund, an ihrer Geschichte zu zweifeln, ich glaubte jedes Wort, das sie sagte", erzählte das Opfer später vor Gericht. Und weiter: "Sie kontrollierte mein Leben, alles was ich tat und sorgte so dafür, dass ich mich immer mehr von meiner Familie und meinen Freunden entfernte."

Die Lehrerin wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.
Die Lehrerin wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.  © 123RF

Fast drei Jahre ging die sexuelle Beziehung zwischen den beiden. Immer wieder setzte die Lehrerin ihre Affäre unter Druck, dass es ihr nicht gut ginge, sie bald sterben werden. Sie hatten sogar im Elternhaus des Mädchens Sex. Ihren Eltern sollte sie erzählen, dass Rhian Nokes ihr ältere Freund sei.

Kurz vor ihrem 16. Geburtstag flog die Lüge aber auf. Daraufhin brach die Schülerin den Kontakt ab und offenbarte sich der Polizei, vor allem, weil sie befürchtete, dass ihre skrupellose Lehrerin mit einer ähnlichen Masche weiteren jungen Mädchen unter Druck setzen könnte.

Nokes wurde festgenommen, auf ihrem Smartphone fanden die Ermittler 12.000 Nachrichten an ihre Schülerin. Sie wurde vom Gericht zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Das kann aber nicht wieder gut machen, was sie dem jungen Mädchen angetan hat. "Als ich erfuhr, dass alles eine Lüge war, schmerzte das mehr, als Worte ausdrücken können. Sie hat mir meine Kindheit genommen, meine Träume zerstört und mein Vertrauen."


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