Ganz seltene Entdeckung! Ihr glaubt nicht, was dieser Mini-Hai versprüht

New Orleans/USA - Der extrem seltene Pocket-Hai ist nicht nur niedlich, sondern hat auch noch kleine Täschchen, durch die er Glitzer versprühen kann und er leuchtet im Dunkeln.

Eine neue Spezies wurde entdeckt. Der Hai kann sogar in der Dunkelheit leuchten.
Eine neue Spezies wurde entdeckt. Der Hai kann sogar in der Dunkelheit leuchten.  © Screenshot/Twitter/Tulane University

Ein gruseliger Hai wurde hier wohl nicht aus der Tiefsee gefischt. Besonders ist er trotzdem. Wie Welt.de berichtet, wurde der seltene Mini-Hai schon 2010 von Meeresbiologen aus dem Golf von Mexiko gefischt. Zunächst wurde ihm keine weitere Beachtung geschenkt. Drei Jahre später untersuchten Forscher ihn dann doch genauer.

Wissenschaftler der Tulane University in New Orleans haben jetzt gemeinsam mit der University of Florida und dem American Museum of Natural History ihre ersten Ergebnisse veröffentlicht.

Die Einordnung des Tieres war zunächst extrem schwierig. Der Meeresbiologe Mark Grace vom National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), der den Hai aus dem Meer zog dazu "Ich bin seit 40 Jahren Wissenschaftler. Eigentlich kann ich die Identität eines Meerestiers ganz gut einschätzen, aber nicht bei diesem".

Jetzt hatte die Ratlosigkeit endlich ein Ende. Der Hai konnte eingeordnet werden. Es ist eine völlig neue Hai-Art, genauer gesagt ein "Mollisquama mississippiensis" oder auch "Amerikanische Taschenhai" genannt.

Der ungewöhnliche Mini-Hai ist 14 Zentimeter lang

Er ist nur 14 Zentimeter lang und wurde in 300 Meter tiefe entdeckt. Ein extrem unerforschtes Areal des Meeres.

Neben seinen vorderen Flossen hat der ungewöhnliche kleine Hai zwei winzige Taschen. Wozu diese dem Hai dienen, ist noch nicht ausreichend erforscht. Schließlich ist das erst der zweite Pocket-Hai, der überhaupt entdeckt wurde, und der erste seiner Art.

Was man aber weiß ist, dass er in den kleinen Taschen eine Art glitzernde Flüssigkeit produziert, die der Hai bei Bedarf abspritzen kann. Mark Grace vermutet, dass der Hai sich damit vor Fressfeinden schützt.

1979 wurde schon einmal ein Pocket-Shark gefangen. Damals war es ein Weibchen im Pazifik (Mollisquama parini). Wie so oft in der Tierwelt war dieses deutlich größer und maß ganze 40 Zentimeter. 26 Zentimeter größer als das Männchen.

Ob auch das Weibchen leuchten kann, ist heute durch die jahrelange Aufbewahrung im Museum nicht mehr festzustellen. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass es zwischen den beiden Exemplaren viele Ähnlichkeiten gibt. Aber auch Unterschiede. Es handelt sich nicht um genau die gleiche Art Pocket-Hai.

Wie viele es von den ungewöhnlichen Haien gibt oder wie sie in der Tiefsee leben ist noch nicht erforscht.


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