Sex für Geld! Escort-Boys packen aus: "Das ist das Schlimmste an meinem Job"

Egal, wer da vor ihnen liegt. Die Escort-Boys müssen verwöhnen können.
Egal, wer da vor ihnen liegt. Die Escort-Boys müssen verwöhnen können.  © 123RF

New York - Manche tun es aus Leidenschaft, andere um damit ihr Studium zu finanzieren. Das Geschäft mit dem Sex boomt. Auch immer mehr Männer entscheiden sich dazu, für Geld mit Frauen oder Männern zu schlafen.

Auf dem Internetforum Reddit haben vor Kurzem zahlreiche der Escort-Boys erzählt, was sie an ihrem Job lieben und was ihn auch echt hart macht.

Die New York Post zitiert einen jungen Mann, der nur einen Kunden hatte und das drei Jahre lang. "Ich war Student, er war verheiratet, hatte Kinder. Ich habe nur mit ihm geschlafen. Mir hat das im Monat 650 Euro extra eingebracht, ich habe mein Studium komplett schuldenfrei beendet", erzählt er.

Wem diese Summe eher wenig vorkommt, für den haben einige der Sexarbeiter ganz andere Geschichten auf Lager. "Meine beste Erfahrung war dieser eine Mann, der in einem superschicken, modernen Haus lebte. Das muss mindestens fünf Millionen Dollar gekostet haben. Wir wurden von einem Privatkoch verwöhnt, sind mit seinem Boot auf dem See herumgefahren und waren nackt Schwimmen. Dann habe ich die Nacht bei ihm verbracht und wir hatten Sex. Dabei habe ich (umgerechnet) mehr als 3000 Euro verdient".

Natürlich gibt es auch Männer, die nur Frauen beglücken. Manchmal keine leichte Aufgabe, wie einer der Gigolos berichtet:

Viele der männlichen Kunden sind verheiratete Familienväter, die sich ein sexuelles Abenteuer leisten. Manchmal über Jahre.
Viele der männlichen Kunden sind verheiratete Familienväter, die sich ein sexuelles Abenteuer leisten. Manchmal über Jahre.  © 123RF

"Meine Kundinnen sind zwischen 20 und 70 Jahren alt und ich habe schon alle Figuren gesehen. Wenn du als Sexarbeiter tätig bist, darfst Du dir auf keinen Fall anmerken lassen, dass du dein Gegenüber nicht attraktiv findest. Dann wärst Du nicht sonderlich erfolgreich".

Um in Schwung zu kommen, auch wenn es manchmal schwierig ist, würde er Viagra nehmen.

Das Schlimmste ist, da sind sich die meisten einig, nicht zu wissen, was auf einen zu kommt. Doch nur in den seltensten Fällen wurde es gruselig. "In den meisten Fällen geht es nur um ein bisschen reden und Sex", schreibt einer. "Meistens wird nichts zu Perverses erwartet", pflichtet ihm ein anderer bei.

Manchmal müssen sie aber auch ein Machtwort sprechen. "Ich bin ein Sexarbeiter, kein Sexsklave. Wenn mir etwas zu viel wird, oder ich etwas nicht möchte, dann sage ich nein oder nehme die Buchung nicht an".

Beispielsweise arbeitete einer als nackter Putzmann. "Nur wenn der Haushälter sehr attraktiv war oder sehr viel Geld geboten hat, habe ich auch mehr gemacht, als den Boden zu schrubben."

Wirklich schlechte Erfahrungen hat er nicht gemacht: "Es gibt einige 'Gestörte', doch der Großteil der Kunden ist echt nett."


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