Prominent besetzte Filmproduktion kränkelt: Was ist los mit "Berlin, I Love You"?

Jede Episode hat einen anderen Regisseur: So drehte Til Schweiger eine von ihnen mit Mickey Rourke.
Jede Episode hat einen anderen Regisseur: So drehte Til Schweiger eine von ihnen mit Mickey Rourke.  © DPA (Bildmontage)

Berlin - Die quasi Fortsetzung zu "New York, I Love You" (2008) und "Paris, je t'aime" (2006) glänzt mit einem riesigen Staraufgebot. Patrick Dempsey, Orlando Bloom, Renée Zellweger und Mickey Rourke sind im Episoden-Streifen vertreten, doch hinter den Kulissen scheint es Schwierigkeiten zu geben, wie die BILD berichtet.

Liebe und Gefühle gibt es genug in "Berlin, I Love You", aber scheinbar nicht hinter der Kamera. Anfang August hat Mickey Rourke (64) seine Szene unter der Regie von Til Schweiger (53) abgedreht, doch seitdem rührt sich nicht mehr viel am Set. Seit mehr als einer Woche ist sogar komplett Stillstand.

"Der Dreh wurde nach hinten verlegt, weil eine Schauspielerin erkrankt ist", so Film-Produzent Claus Clausen (47) zur BILD. Die Möglichkeit andere Szenen nach vorne zu ziehen, gebe es laut Clausen nicht. Ebenso auch wurden finanzielle Probleme vom Filmemacher vor einer Woche abgestritten.

Nach BILD-Informationen sieht die heile Welt von "Berlin, I Love You" anders aus. So sollen Mitarbeiter der Produktion berichtet haben, dass seit zwei bis drei Monaten keine Gehälter mehr bezahlt wurden und dementsprechend Klage beim Arbeitsgericht eingereicht worden sei.

Clausen ist der Produzent von "Berlin, I Love You".
Clausen ist der Produzent von "Berlin, I Love You".  © DPA (Bildmontage)

Zusätzlich soll auch ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Charlottenburg gestellt worden sein.

Die Produktionsfirma Bily Media GmbH hätte die betroffenen Mitarbeiter in der Vergangenheit schon mehrfach vertröstet.

Geld sei nicht geflossen, weil es Probleme mit ausländischen Investoren gab. Am Freitag erhielten die Mitarbeiter eine Mail: "Wir haben an der Finanzierung gearbeitet, um das volle Budget für die Produktion zu sichern. Der erste Cashflow von 500.000 kommt morgen an."

Geäußert hat sich Produzent Clausen am Freitag nicht. Er war auf Nachfrage der BILD nicht erreichbar.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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