Brennpunkt Bahnhofsviertel: Wohin mit den Crack-Junkies?

Die Droge Crack wird angezündet und in Pfeifen geraucht (Archivbild).
Die Droge Crack wird angezündet und in Pfeifen geraucht (Archivbild).  © dpa/Boris Roessler

Frankfurt - Das Bahnhofsviertel der Mainmetropole ist berüchtigt. Das Quartier gilt als ein Zentrum des Crack-Konsums. Für die Anwohner ist die Situation oft unerträglich.

Die Bankenstadt am Main gilt als ein Hotspot des Crack-Handels und -Konsums in Deutschland (TAG24 berichtete). Für die hier ansässigen Bürger ergeben sich daraus mitunter große Probleme. Insbesondere in den Nachtstunden fühlen sich die Menschen durch Drogensüchtige gestört, die einfach auf der Straße liegen und ihren Rausch ausleben (TAG24 berichtete).

Die CDU-Politikerin und Kandidatin für das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters Bernadette Weyland hat nun laut Frankfurter Neue Presse (FNP) einen Vorschlag aufgegriffen, den auch Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill schon vor einigen Monaten anregte: Ein eigener Raum, in dem die Drogensüchtigen die Nacht verbringen können.

Auch bei Gesprächen zwischen dem Magistrat und dem hessischen Innenministerium soll das Thema bereits erörtert worden sein. Landespolizei und Drogenhilfe sollen laut FNP den ehemaligen Kontaktladen "Café Fix“ in der Moselstraße als Örtlichkeit vorgeschlagen haben.

Die Diskussion in der Stadt Frankfurt über ein Nachtquartier für Crack-Junkies ist voll entbrannt.

Titelfoto: dpa/Boris Roessler


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