Das ist die Geschichte hinter den beliebten Frankfurter Bethmännchen

Die Bethmännchen haben eine lange Tradition in Frankfurt.
Die Bethmännchen haben eine lange Tradition in Frankfurt.

Frankfurt - Sie sind wohl die bekannteste Süßigkeit Frankfurts und werden vor allen Dingen in der Weihnachtszeit gerne gegessen: Es handelt sich um die traditionellen Bethmännchen.

Jeder liebt sie, jeder nascht sie. Doch die Geschichte hinter dem beliebten Gebäck aus einem Marzipanteig mit Mandeln, Rosenwasser und Puderzucker1 ist oftmals nicht bekannt.

Ihren Namen hat die traditionelle Süßigkeit, die international ebenso bekannt ist, wie die Frankfurter Würstchen, von einem stadtbekannten Bankier und Staatsrat.

Die Rede ist von Simon Moritz von Bethmann, der 1768 in der Mainmetropole geboren wurde. Angeblich war es dessen Küchenchef Jean Jacques Gautenier, der auf die Idee der leckeren Halbkugeln kam und sie schon 1838 im Hause Bethmanns zum Nachmittagstee servierte.

Anfangs habe der Franzose die Süßigkeiten noch mit vier Mandeln geschmückt, eine für jeden Sohn der Familie. Als mit Heinrich eines der Kinder im Alter von 24 Jahren starb, reduzierte der Gourmet die Anzahl auf drei Mandeln. Diese Tradition führen Bäcker und Konditoren noch bis heute fort.

Ob die Geschichte der Wahrheit entspricht, ist allerdings nicht sicher. Da Bethmann bereits 1826 verstarb, könnte das Gebäck auch älter sein. Der Legende nach war sogar Johann Wolfgang von Goethe Fan der Bethmännchen. Auch hier könnte eine Verwechslung mit einer anderen traditionellen Teegebäcks-Spezialität, den Frankfurter Brenten, vorliegen.


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