Im Haft-Urlaub: Prinz stürzt aus 21. Stockwerk eines Hotels

Das Intercontinental in Frankfurt liegt direkt am Mainufer.
Das Intercontinental in Frankfurt liegt direkt am Mainufer.  © DPA

Frankfurt - Großer Schock für das Adels-Haus Hohenzollern! Prinz Carlos Patrick Godehard hat einen Sturz aus einem Hotel in Frankfurt nicht überlebt. Doch wie kam es dazu?

Wie die Bild-Zeitung exklusiv berichtet, habe der 39-Jährige, der seit vier Jahren wegen Handels mit gefälschten Investmentfonds hinter Gittern saß, kürzlich Hafturlaub beantragt.

Dieser wurde von der JVA Euskirchen in Nordrhein-Westfalen genehmigt. Wie das Blatt schreibt, brach er daraufhin am Freitag in Richtung Frankfurt auf.

Dort betrat er in den Nachmittagsstunden das Hotel Interncontinental, fuhr in den 21. Stock stürzte gegen 14.40 Uhr herunter. Der Prinz überlebte nicht, war sofort tot.

Ein Polizeisprecher gegenüber der Bild: "Nach bisherigen Erkenntnissen können wir einen Unfall ausschließen." Wie konnte es soweit kommen?

Eigentlich sollte der 39-Jährige im Juli aus der Haft entlassen werden - jetzt die dramatische Wendung! Carlos war Sohn von Godehard Prinz von Hohenzollern, der sich zu Lebzeiten als Kunstsammler einen Namen gemacht hatte.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über versuchte Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.


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