Verblutet! Deutsche (24) stirbt bei tragischem Surf-Unfall

Naujac-sur-Mer - Sie wollte an der französischen Atlantikküste Surfen lernen. Doch für eine junge Deutsche endete der Strandurlaub in einem tödlichen Unfall.

Nachdem die Frau vom ihrem Brett stürzte, schnellte es auf sie zurück und traf sie tödlich. (Symbolbild)
Nachdem die Frau vom ihrem Brett stürzte, schnellte es auf sie zurück und traf sie tödlich. (Symbolbild)  © 123RF

Laut der Newsseite "France Info" kam die 24-Jährige am Vormittag zum Surfen an den Strand von Le Pic Sec, bekannt als beliebter Surfspot in der Region. Einmal im Wasser "trennte sie sich von ihrem Brett", heißt es weiter. Es sei in die Luft katapultiert worden und auf die Frau zurückgefallen.

Dabei habe das Brett ihr Bein so hart getroffen, dass die Oberschenkelarterie durchtrennt wurde. Surfer und Schwimmer vor Ort hätten die Verletzte noch an den Strand zurückbringen können, doch ihr Blutverlust sei da bereits zu groß gewesen.

Dem Bericht zufolge konnten die Sanitäter nichts mehr für die Deutsche tun. Sie soll keinen Neoprenanzug getragen haben. Er hätte die Verletzungen womöglich abschwächen können. Davon ist zumindest der Bürgermeister der Küstengemeinde überzeugt.

"Das hätte den Schlag abgemildert. Ich sage nur, dass alle Sportarten gefährlich sind. Ich frage mich, ob ich nicht ein Dekret erlassen werden kann, um das Tragen des Anzuges für die Praxis des Surfens zu erzwingen", erklärt Jean Bernard Dufourd und will sich für einen entsprechenden Erlass stark machen.

Tatsächlich werden Surfer durch ihre Bretter immer wieder schwer verletzt. Besonders die scharfkantigen Finnen an der Unterseite stellen eine Gefahr dar.

Titelfoto: 123RF


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