G20 war gestern: In Frankreich brennen in wenigen Stunden 897 Autos

Der französische Präsident Emmanuel Macron nimmt am 14. Juli in Nizza an einer Gedenkfeier anlässlich des ersten Jahrestags des Anschlags von Nizza teil. Am 14. Juli 2016 waren dort 86 Menschen ermordet worden.
Der französische Präsident Emmanuel Macron nimmt am 14. Juli in Nizza an einer Gedenkfeier anlässlich des ersten Jahrestags des Anschlags von Nizza teil. Am 14. Juli 2016 waren dort 86 Menschen ermordet worden.  © Laurent Cipriani/AP/dpa

Paris - Gegen diese Ausschreitungen war der G20-Gipfel in Hamburg überspitzt formuliert fast schon friedlich: Rund um den französischen Nationalfeiertag am 14. Juli entluden sich im ganzen Land in diversen Städten Hass, Frust und Verzweiflung.

Nach Angaben des Innenministeriums gingen am Abend des 14. Juli sowie am Vorabend insgesamt 897 Fahrzeuge in Flammen auf, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Zerstörung zeigen auch diverse Twitter-Fotos und -Videos.

Zugleich kam es an mehreren Orten zu Krawallen. "Unsere Sicherheitskräfte sind bei mehreren gewaltsamen Vorfällen in den Stadtgebieten das Ziel untragbarer Angriffe geworden", sagte ein Sprecher des Ministeriums laut AFP.

Vor allem in Pariser Vororten kommt es immer wieder zu Ausschreitungen - zuletzt etwa bei Demonstrationen gegen Polizeigewalt kurz vor der französischen Präsidentschaftswahl.

Dunkle Rauchwolken und ausgebrannte Autos: Nein, das sind keine neuen Fotos vom Hamburger G20-Gipfel, sondern aktuelle Twitter-Fotos aus Frankreichs Problemvierteln.
Dunkle Rauchwolken und ausgebrannte Autos: Nein, das sind keine neuen Fotos vom Hamburger G20-Gipfel, sondern aktuelle Twitter-Fotos aus Frankreichs Problemvierteln.

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