Dynamo muss liefern! Sechs Endspiele bis zum Klassenerhalt

Dresden - Das verrückteste Sechs-Tage-Rennen aller Zweitliga-Zeiten hat begonnen. Im Abstiegskampf will Dynamo am Sonntag das erste von sechs Endspielen für sich entscheiden.

Von Dynamo-Kapitän Marco Hartmann kommen klare Ansagen. "So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Aber ich nehme das als Herausforderung", sagt er zum Endspurt um den Klassenerhalt.
Von Dynamo-Kapitän Marco Hartmann kommen klare Ansagen. "So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Aber ich nehme das als Herausforderung", sagt er zum Endspurt um den Klassenerhalt.  © Lutz Hentschel

Was bei der Eintracht aus Braunschweig, die als einer der Aufstiegsfavoriten in die Saison gestartet war, alles andere als einfach wird. Die Niedersachsen gehören mittlerweile zum Kreis der zwölf Vereine, die noch zittern müssen.

"Es hat auch einen Vorteil, wenn so viele Mannschaften drin hängen", sieht es Dynamos Kapitän Marco Hartmann positiv.

"Du kannst dich dann völlig auf deine Spiele konzentrieren. Wenn wir Sonntag gewinnen, muss ich nicht auf die Tabelle gucken. Dann weiß ich, dass wir geklettert sind." So einfach ist das.

Da die 40-Punkte-Grenze mittlerweile ihre Magie verloren hat, könnten aus den restlichen Partien selbst zwei Siege zu wenig sein.

"Und wenn wir 45 Punkte brauchen - egal. Das ist kein Wunschkonzert, da hilft kein Lamentieren", sagt der 30-Jährige und fordert, dass sich gerade jetzt alle für Dynamo aufopfern.

"Jeder Spieler hat in dieser Situation alles den Interessen des Vereins unterzuordnen! Das Ziel der Mannschaft steht über allem. Und unser Ziel ist der Klassenerhalt - nicht mehr, nicht weniger. Ich habe aber auch nicht das Gefühl, dass jemand sein Ego vorschiebt."

Könnte eines der entscheidenden Duelle werden: Marco Hartmann (r.) gegen Eintracht-Torjäger Domi Kumbela.
Könnte eines der entscheidenden Duelle werden: Marco Hartmann (r.) gegen Eintracht-Torjäger Domi Kumbela.  © Imago

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