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Germanwings: DNA von 78 Absturzopfern gesichert

Düsseldorf - In Südfrankreich ist ein Airbus A320 von Germanwings abgestürzt. Der Flieger war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. Wir berichten im Liveticker über die aktuelle Entwicklung.

Düsseldorf - Die Bergung der 150 Toten des Absturzes von Germanwings-Flug 4U9525 soll höchste Priorität haben. Bislang haben die Ermittler DNA von gut der Hälfte der Opfer identifiziert. Am Morgen will Germanwings über das neue Betreuungszentrum für die Angehörigen der Opfer informieren.

In den französischen Alpen ist die Suche nach weiteren Opfern der Germanwings-Katastrophe und nach dem Flugdatenschreiber fortgesetzt worden.

Um 9.30 Uhr wollte Germanwings auf einer Pressekonferenz in Marseille über das neue Betreuungszentrum für die Angehörigen der Opfer informieren.

Ob die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft weitere Ermittlungsergebnisse bekanntgeben wird, war am Montagmorgen offen. Am Absturzort wurde bislang DNA von gut der Hälfte der 150 Opfer gesichert. Man habe "78 unterschiedliche DNA-Spuren" identifiziert, sagte Staatsanwalt Brice Robin.

Von den auf dem Flugschreiber gespeicherten Daten erhoffen sich die Ermittler weiteren Aufschluss darüber, was an Bord des Airbus geschah, bevor die Maschine am vergangenen Dienstag mit 150 Menschen an Bord zerschellte.

Montag, 30.03.2015

15:41 Uhr: Der Copilot Andreas Lubitz (27) brachte den Airbus absichtlich zum Absturz. 150 Menschen wurden dadurch in den Tod gerissen.

Jetzt teilte laut Informationen der BILD-Zeitung die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit, dass Lubitz schon vor der Erlangung des Pilotenscheines in Behandlung war – wegen Selbstmordabsichten. Bis zuletzt sollen Arztbesuche mit anschließender Krankschreibung stattgefunden haben, wobei zuletzt keine Suizidalität oder Fremdaggressivität attestiert wurden.

In den französischen Alpen ist die Suche nach weiteren Opfern der Germanwings-Katastrophe und nach dem Flugdatenschreiber fortgesetzt worden.
In den französischen Alpen ist die Suche nach weiteren Opfern der Germanwings-Katastrophe und nach dem Flugdatenschreiber fortgesetzt worden.

08:00 Uhr: Lufthansa-Manager Kay Kratky verwies am Sonntagabend auf eine mögliche Beschädigung des Geräts: Das Flugzeug sei mit Tempo 800 und damit mit unvorstellbarer Wucht an dem Bergmassiv nordöstlich von Marseille zerschellt, sagte Kratky in der ARD-Talkshow "Günther Jauch". "Es könnte sein, dass die Belastung hier zu groß war und er keine Signale sendet." Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 27 Jahre alte Copilot die Maschine mutwillig zum Absturz gebracht. Warum - darauf haben die Ermittler noch keine Antwort geben können.

Nach einer nächtlichen Unterbrechung wurden die Arbeiten am Absturzort am Montagmorgen fortgesetzt. Gleichzeitig soll ein Weg ins Absturzgebiet in der Nähe des Örtchens Seyne-les-Alpes geschaffen werden. Der Zugang könnte Montagabend fertig sein und soll vor allem ermöglichen, schwereres Bergungsgerät in die Region zu bringen. Bisher werden Ermittler und Bergungskräfte tagsüber mit Hubschraubern in das unwegsame Gebiet gebracht. Die Bergung der Toten habe absoluten Vorrang, sagte Staatsanwalt Brice Robin der Deutschen Presse-Agentur.

Aus der Düsseldorfer Behörde hieß es am Morgen, dass erst am Vormittag abzuschätzen sei, ob neue Informationen veröffentlicht werden könnten. Am Freitag hatte die Staatsanwaltschaft lediglich erklärt, es seien in der Wohnung des Copiloten "zerrissene, aktuelle und auch den Tattag umfassende Krankschreibungen" gefunden worden.

Der 27-Jährige aus Montabaur verheimlichte seinem Arbeitgeber nach Erkenntnissen der Ermittler eine Erkrankung. Die Fahnder suchten nach Hinweisen auf ein psychisches Leiden. Sie fanden weder einen Abschiedsbrief noch ein Bekennerschreiben. Für Berichte, wonach der Copilot an starken psychischen Problemen und auch Sehstörungen gelitten haben soll, war bislang keine Bestätigung zu erhalten.

Als Konsequenz aus der Katastrophe fordert der CDU-Verkehrsexperte Dirk Fischer eine Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht für sensible Berufe. "Piloten müssen zu Ärzten gehen, die vom Arbeitgeber vorgegeben werden. Diese Ärzte müssen gegenüber dem Arbeitgeber und dem Luftfahrtbundesamt von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden sein", sagte Fischer der "Rheinischen Post". Der Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek (CDU) schlug eine Expertenkommission vor, die die Frage klären solle, wie mit ärztlichen Diagnosen bei Menschen in besonders
verantwortungsvollen Berufen wie Piloten umzugehen sei.

Der Copilot soll den Airbus A320 auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf absichtlich in einen Sinkflug versetzt haben, als der Kapitän das Cockpit kurz verließ. Die französische Staatsanwaltschaft schloss aus den Aufzeichnungen des Sprachrekorders, dass der 27-Jährige den Piloten aus dem Cockpit aussperrte. Französische Ermittler untersuchen allerdings weiterhin auch die Möglichkeit eines technischen Defekts der Maschine.

Samstag, 28.03.2015

Am Nachmittag wurde bekannt, dass der Copilot Andreas L. unter massiven Sehproblemen litt. Die Bergungsarbeiten erweisen sich als zunehmend schwieriger, denn die Helfer im Einsatz in Seyne-les-Alpes unterliegen außergewöhnlichen Belastungen. Sie werden psychologisch betreut.

13:30 Uhr: Die deutschen Fluggesellschaften haben vereinbart, dass ab sofort immer zwei Personen im Flugzeug-Cockpit sein müssen.

12:45 Uhr: Wie die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mitteilt, soll der Co-Pilot am Tag des Absturzes krank geschrieben gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat in der Wohnung des Co-Piloten u.a. eine zerrissene Krankschreibung für den Absturztag gefunden. Anscheinend hatte Andreas L. seine Erkrankung geheim gehalten.

Die Auswertung der gesamten gefundenen Unterlagen soll noch Tage dauern, so Oberstaatsanwalt Ralf Herrenbrück.

07:00 Uhr: Einer der Artikel, die gestern am meisten im Netz gelesen wurden: "Der Absturz des Journalismus". Nach Katastrophen wie dem Absturz der German Wings-Maschine überschlagen sich die Meldungen im Netz. Ein Beitrag, der sich kritisch mit der Berichterstattung in den letzten Tagen auseinandersetzt.

06:40 Uhr: Der "Daily Mirror" titelt heute: "Der Todespilot litt an Depressionen".

06:30 Uhr: Auch die französische Air France denkt nach der Katastrophe nun über die Besetzung in ihren Cockpits nach. Air France verfolge aufmerksam Entwicklung und Ergebnisse der juristischen und technischen Untersuchungen nach dem Unfall, heißt es in einer der dpa vorliegenden Erklärung der Airline. Die Frage der Anwesenheit einer zweiten Person im Cockpit sei ein wichtiges Thema. Air Franze zählt zu den führenden Linien-Fluggesellschaften.

06:10 Uhr: Die neue Zwei-Personen-Regelung wird heute Thema bei Gesprächen zwischen den deutschen Fluggesellschaften und dem Luftfahrt-Bundesamt. Mehrere Airlines hatten angekündigt, das neue Vorgehen unverzüglich umsetzen zu wollen.

Nach Angaben von Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, wird die Regelung zunächst nur vorläufig eingeführt. In der Luftfahrt-Sicherheit seien «Schnellschüsse das Falscheste, was man machen kann», so Randow in der ZDF-Sendung «maybrit illner».

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte in den ARD-«Tagesthemen», man habe sich mit allen anderen großen deutschen Airlines entschieden mit den Behörden zu überlegen, "ob es kurzfristig Maßnahmen geben kann, die die Sicherheit noch weiter erhöhen".

06:05 Uhr: In Haltern lädt das Joseph-König-Gymnasium heute zu zwei Trauerfeiern, um der ums Leben gekommenen Schüler und Lehrerinnen zu gedenken. Bei beiden Feiern ist die Öffentlichkeit nicht zugelassen. Bei der Katastrophe in den südfranzösischen Bergen waren 16 Jungen und Mädchen sowie 2 Lehrerinnen des Gymnasiums ums Leben gekommen.

Am Abend wird es sowohl in Düsseldorf als auch in Rothenbach im Westerwald Gedenkgottesdienste geben.

06:00 Uhr: Tag 3 nach dem Absturz:

  • Erneut wird in der Region des Absturzes nach Opfern gesucht. Auch die Suche nach dem zweiten Flugschreiber wird fortgesetzt.
  • Möglicherweise gibt es neue Informationen der Polizei. Die Wohnung des Copiloten sowie das Haus seiner Eltern sind durchsucht worden. Die Ermittler erhoffen sich Hinweise auf das Motiv des Mannes, der die Katastrophe wohl vorsätzlich herbeigeführt hat.
  • Im Luftfahrtbundesamt wird die Einführung der Zwei-Personen-Regel im Cockpit debattiert.

Freitag, 27.03.2015

Foto: dpa/Federico Gambarini
Foto: dpa/Federico Gambarini

22:15 Uhr: Die Durchsuchung der Düsseldorfer Wohnung des Co-Piloten ist beendet. Die Aktion dauerte etwa vier Stunden. Dann verließen Beamte mit Umzugkartons das Haus am Düsseldorfer Stadtrand, in dem der 27-Jährige wohnte. Grundlage der Durchsuchung war ein Ersuchen der französischen Justiz. Auch im Elternhaus des Piloten im rheinland-pfälzischen Montabaur im Westerwald wurden Polizisten vorstellig.

Kriminalbeamte hatten nach Hinweisen auf ein mögliches Motiv oder Anzeichen für eine psychische Erkrankung des Mannes gesucht. Ein besonderes Augenmerk liege auf persönlichen Unterlagen, teilt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mit. Die Auswertung der Unterlagen werde voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen.

Foto: dpa/Marius Palmen
Foto: dpa/Marius Palmen

20:59 Uhr: Nach dem Absturz in den französischen Alpen ziehen die größten deutschen Fluggesellschaften Lufthansa, Air Berlin, Condor sowie TuiFly Konsequenzen und wollen die Zwei-Personen-Regel im Cockpit einführen. Künftig soll sich kein Pilot mehr allein im Cockpit aufhalten dürfen, sagte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), der Deutschen Presse-Agentur. Bereits am Freitag solle die neue Zwei-Personen-Regelung mit dem Luftfahrt-Bundesamt besprochen werden. Die Airlines wollten das neue Vorgehen unverzüglich umsetzen.

20:33 Uhr: Mit Einbruch der Dunkelheit ist die Bergung der Opfer des Germanwings-Absturzes in den französischen Alpen unterbrochen worden. Bis in die Dämmerung hinein waren noch Hubschrauber gestartet und gelandet. Rund 50 bis 70 Experten waren den ganzen Tag an der Absturzstelle des Airbus A320 im Einsatz. Fünf Spezialeinsatzkräfte sollen auch in dieser Nacht die Absturzstelle sichern.

19:13 Uhr: Wegen der Entwicklung rund um den Absturz nimmt das ZDF die Satiresendung «heute-show» aus dem Freitagabendprogramm. Darauf hätten sich Moderator Oliver Welke und das ZDF verständigt, teilte der Sender mit. «Die heute-show ist ein Wochenrückblick. Und auf diese Woche satirisch zurückzublicken, ist unserer Meinung nach nicht angebracht», sagte Welke. Aus den gleichen Gründen werde auch Jan Böhmermanns «Neo Magazin Royale» am Freitagabend im ZDF und am Donnerstagabend in ZDFneo nicht ausgestrahlt.

18:40 Uhr: Das französische Innenministerium veröffentlicht auf flickr neue Bilder von der Absturzstelle:

18:37 Uhr: Änderung der Regeln: Die Fluggesellschaft Norwegian will nach dem wohl vorsätzlich herbeigeführten Absturz des Germanwings-Airbus keine Piloten mehr allein im Cockpit erlauben. „Ab sofort müssen immer zwei Leute im Cockpit sein“, sagte eine Sprecherin der norwegischen Fluglinie der dpa: „Das bedeutet, dass wenn einer der Piloten das Cockpit verlässt, etwa um auf Toilette zu gehen, eines der Crewmitglieder ins Cockpit gehen muss.“

18:30 Uhr: Andreas L., der Co-Pilot, der die Zerstörung des über den französischen Alpen abgestürzten Flugzeugs bewusst eingeleitet haben soll, war nach Informationen der Passauer Neuen Presse psychisch labil. Ein guter Bekannter des 27-Jährigen erzählte der Zeitung: "Er ist ein Freak, er wollte unbedingt Pilot werden, aber er ist psychisch labil, hatte deshalb auch seine Ausbildung für einige Monate unterbrochen."

Foto: dpa/Fredrik von Erichsen
Foto: dpa/Fredrik von Erichsen

17:50 Uhr: Einsatz in Montabaur im Westerwald. Auch im Wohnhaus der Eltern des Copiloten suchen die Ermittler der Polizei nach Hinweisen.

Foto: dpa/Federico Gambarini
Foto: dpa/Federico Gambarini

17:16 Uhr: Ermittler haben mit der Durchsuchung der Düsseldorfer Wohnung des verdächtigen Germanwings-Copiloten Andreas L. begonnen. Mehrere Ermittler betraten das Haus am Stadtrand, in dem der 27-Jährige wohnte.

16:49 Uhr: Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen sind nach neuesten Informationen des Auswärtigen Amtes 75 Deutsche ums Leben gekommen. Bislang war man von mindestens 72 getöteten Bundesbürgern ausgegangen. Insgesamt starben 150 Menschen.

Screenshot: RuptlyTV
Screenshot: RuptlyTV

16:38 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf einer Pressekonferenz zu den neuesten Entwicklungen geäußert: "Wir können kaum das Leid ermessen, das mit dieser Katastrophe über so viele Familien gekommen ist. Diese Tragödie habe eine neue, schier unfassbare Dimension bekommen. Mich trifft diese Nachricht. Wir haben versprochen, dass wir alles tun werden, um die Umstände restlos aufzuklären."

16:33 Uhr: Die weitere Bergung der Leichen am Unglücksort könnte nach Angaben der Gendarmerie noch 10 oder 15 Tage dauern. Die bisher geborgenen Leichen würden in einem in der Nähe provisorisch eingerichteten Labor auf ihre Identität untersucht, so ein Sprecher in Seyne-les-Alpes. Mehr als 30 DNA-Spezialisten und Rechtsmediziner arbeiten an der Identifizierung.

15:01 Uhr: Grundsätzlich sieht Lufthansa-Chef Carsten Spohr keinen Anlass, wegen dieses tragischen Einzelfalls die Pilotenauswahl zu verändern. Sie habe sich seit Jahren bewährt. Einzelne Verbesserungen in der Ausbildung werden aber geprüft.

14:39 Uhr: Spohr erläutert, dass der Co-Pilot Andreas L. seine Ausbildung 2008 begann, sie allerdings 2009 für mehrere Monate unterbrechen musste. Den Grund dazu nannte er mit Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht nicht.

Danach musste er den Eignungstest erneut ablegen, um die Pilotenausbildung fortsetzen zu könnnen. Er bestand die folgenden Tests und Prüfungen. Nach seinem Abschluss hatte er 11 Monate Wartezeit, die er als Flugbegleiter überbrückte.

Seit 2014 flog er als 1. Offizier, ohne jede Auffälligkeit.

14:35 Uhr: Auf der Germanwings Pressekonferenz zeigt sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr (Foto) tief betroffen. Er betont, dass das Flugpersonal bei der Lufthansa und Germanwings sehr sorgfältig ausgewählt wird. Es macht ihn fassungslos, dass dennoch so eine menschliche Tragödie geschehen konnte.

14:10 Uhr: Andreas L. war ein begeisterter Flieger, seit seinem 14. Lebensjahr war er im Fliegerverein LSC Westerwald aktiv. Damals begann er dort als Segelflugschüler. Bei Facebook galt sein besonderes Interesse dem Airbus A320, dem Flugzeug mit dem er vermutlich 149 Menschen in den Tod riss.

Mit dieser Anzeige auf seiner Homepage trauerte der Flugverein um Andreas L.

13:59 Uhr: Bundesinnenminsters Thomas De Maizière hat erklärt, dass es nach dem derzeitigen Erkenntnisstand für den Absturz keinen terroristischen Hintergrund gebe.

13:53 Uhr: Andreas L. lebte in Montabaur im Haus seiner Eltern, hatte aber auch eine Wohnung in Düsseldorf, die er wohl aus beruflichen Gründen nutzte. Sein Elternhaus wird inzwischen von Polizisten beschützt (Foto).

13:36 Uhr: Der Staatsanwalt nannte den Namen des Co-Piloten. Bei ihm handelt es sich um Andreas L. (27). Seine Heimatstadt ist Montabaur in Rheinland Pfalz.

13:05 Uhr: Einen terroristischen Hintergrund schließt Staatsanwalt Brice Robin nach derzeitigem Ermittlungsstand aus. Dafür gebe es keinerlei Anzeichen. Allerdings weigere er sich auch von einem Suizid zu sprechen, wenn an Bord weitere 149 Menschen sitzen.

12:55 Uhr: Offenbar war den Passagieren die Lage lange nicht bewusst. Schreie seien auf dem Voicerekorder erst sehr kurz vor dem Aufprall zu hören.

12:50 Uhr: Staatsanwalt Brice Robin erklärt weiterhin, dass der Kapitän versuchte in die Kabine zu kommen. Doch der Co-Pilot reagierte weder auf Ansprache noch Klopfen.

Auch der Tower hatte mehrfach versucht Kontakt mit ihm aufzunehmen, doch es gab keinerlei Antwort.

Ganz offensichtlich verweigerte er bewusst das Öffnen der Tür. Denn bis zum Aufschlag sind die Atemgeräusche des Co-Piloten zu hören.

Anhand der Atmengeräusche gehen die Ermittler davon aus, dass er bei Bewusstsein war. "Es könnte seine Absicht gewesen sein, dass Flugzeug zu zerstören", erklärte Robin.

12:45 Uhr: Auf einer Pressekonferenz erklärt der leitende Staatsanwalt Brice Robin Details zum Geschehen im Cockpit. Die 31 letzten Minuten des Fluges seien mittels der Aufzeichnungen des Voicerekorders ausgewertet worden.

Zunächst sei alles normal verlaufen. Dann habe der Kapitän das Kommando an den Co-Pilot (27) übergeben und ist aus dem Cockpit gegangen, vermutlich um die Toilette zu besuchen.

Als nächstes hört man die Geräusche, wie der Co-Pilot bewusst den Sinkflug einleitete.

12:30 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigte die Meldung, dass zum Zeitpunkt des Absturzes nur ein Pilot im Cockpit war. Diese hätten französische Behörden erklärt. Nach Informationen der französischen Zeitung Le Monde war der Kapitän im Cockpit und der Co-Pilot war ausgesperrt.

11:00 Uhr: Laut des Onlineportals von „Der Westen“ war die Absturz-Maschine bei Germanwings-Piloten nicht sehr beliebt. Laut eines Insiders soll die Maschine „einer der am häufigsten gegroundeten Flieger“ und „entsprechend unbeliebt“ gewesen sein.

Als „gegroundet“ werden Flugzeuge bezeichnet, die wegen eines Fehlers kurzzeitig aus dem Betrieb genommen werden.

09:11 Uhr: Der Pilot der Unglücksmaschine war sehr erfahren, flog seit zehn Jahren für die Lufthansa. Sein Co-Pilot war seit 2013 im Dienst, hatte 630 Flugstunden absolviert. Wer von beiden das Cockpit verließ, ist noch nicht klar.

09:06 Uhr: Eine Sprecherin der Lufthansa erklärte, dass sich die Cockpittüren mit einem Code von außen öffnen lassen. Jeder Pilot habe dafür seinen persönlichen Code. Allerdings müsse nach dessen Eingabe die Cockpit-Crew über ein Videosystem bestätigen, damit sich die Tür öffnet.

08:30 Uhr: Angehörige und Freunde der Opfer werden heute, 8.40 Uhr von der Lufthansa von Düsseldorf und Barcelona nach Marsaille geflogen. Von dort sollen sie so nah wie möglich an die Unglücksstelle gebracht werden. Sollte es bei den Angehörigen den Wunsch geben, die Stelle zu überfliegen, werde dieser so weit wie möglich erfüllt. So könnten sie ihren Lieben nah sein, und von ihnen Abschied nehmen. Geplant ist auch ein Gedenkgottesdienst.

Staatsanwalt Brice Robin wird von Journalisten bedrängt. Foto: Peter Kneffel, dpa
Staatsanwalt Brice Robin wird von Journalisten bedrängt. Foto: Peter Kneffel, dpa

07:47 Uhr: Der Staatsanwalt von Marseille Brice Robin hat eine Pressekonferenz um 12.30 Uhr auf dem Flughafen Marignane angekündigt.

07:34 Uhr: Weder Germanwings noch die Lufthansa haben die Medienmeldungen bisher bestätigt, dass einer der Piloten während des Sinkfluges ausgesperrt war. „Wir haben derzeit keine Informationen vorliegen, die den Bericht der "New York Times" bestätigen”, erklärte ein Lufthansa-Sprecher am Donnerstagmorgen.

Donnerstag, 26. März 2015

22:22 Uhr: Ein Sprecher der französischen Polizei bestätigte am Abend der Deutschen Presseagentur (DPA), dass man erste Opfer des Flugzeugabsturzes geborgen habe. Er ließ allerdings offen, wie viele Leichen genau bereits gefunden wurden.

18:53 Uhr: Die Bergungsarbeiten sind für heute beendet. Donnerstag früh gegen 8 Uhr werden die Arbeiten wieder aufgenommen.

17.42 Uhr: Die Pressekonferenz ist zu Ende. Dabei gab die französische Flugunfallbehörde auch bekannt, dass auf dem gefundenen Stimmrekorder "Daten zum Unfallhergang gespeichert sind". Diese muss die Behörde auswerten - dies kann "einige Tage" dauern.

16:41 Uhr: Die französische Verkehrsministerin Ségolène Royal bestätigte, dass das französische Militär am Dienstag kurz vor dem Absturz einen Kampfjet hat aufsteigen lassen, nachdem die Flugsicherung den Kontakt zur Unglücksmaschine verlor. Dabei habe es sich um einen sogenannten Aufklärungsflug gehandelt. Die Piloten sollten nachschauen, warum die Piloten nicht mehr ansprechbar waren. So sollte ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Terror-Anschlag handelt.

15:38 Uhr: Der Aviatikdienst «Airlive.net» meldet, dass die zweite Blackbox gefunden wurde. Allerdings handelt es sich dabei wohl nur um den Behälter des Flugschreibers. Das Gerät selber fehlt allerdings.

15:15 Uhr: Nach einer Meldung der englischen Zeitung Daily Mail könnte ein kaputtes Frontfenster im Cockpit die Ursache für den Absturz sein.

Dadurch wäre es zu einem Druckabfall gekommen und die Piloten seien ohnmächtig geworden. Der A320 wäre dann ungebremst in das Bergmassiv gestürzt.

14:24 Uhr: Angela Merkel ist in der Region des Absturzortes in Südostfrankreich eingetroffen. Gemeinsam mit Frankreichs Präsident François Hollande und dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy will die Bundeskanzlerin der Opfer der Flugzeugkatastrophe gedenken und mit Angehörigen der vermutlich 150 Toten vor allem aus Deutschland und Spanien zusammenkommen.

14:05 Uhr: Das französische Innenministerium hat bei Flickr 14 Fotos aus der Unglücksregion veröffentlicht.

13:37 Uhr: Die Lufthansa hat eine Videobotschaft ihres Vorsitzenden Carsten Spohr veröffentlicht.

13:29 Uhr: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit seinen Eindrücken nach seinem Besuch an der Unfallstelle: „Das größte Teil, was identifizierbar war, war ein Bordwandteil, das den Umfang von drei Flugzeugfenstern umfasst.“

13:20 Uhr: Die Opfer der Katastrophe werden nach Erwartung des Hamburger Rechtsmediziners Klaus Püschel in etwa ein bis zwei Wochen identifiziert sein. Er rechne mit einem hoch professionellen Ablauf, sagte der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin im Universitätsklinikum Eppendorf der Deutschen Presse-Agentur.

12:59 Uhr: Die französische Ermittlungsbehörde für Flugunfälle BEA hat ein Foto des gefundenen Stimmenrekorders veröffentlicht. Verkehrs-Staatssekretär Alain Vidalies: "Wir denken, dass er trotz der Beschädigungen nutzbar ist." Sollten Stimmen auf dem Gerät zu hören sein, dann werde die Auswertung "sehr schnell" gehen. Die Analyse von möglichen Geräuschen werde länger dauern.

12:47 Uhr: Es gibt mehr Informationen über die Nationalitäten der Opfer. Nach Aussage von Germanwings-Chef Thomas Winkelmann waren unter anderem 72 Deutsche und 35 Spanier an Bord, außerdem Passagiere aus Großbritannien, Kolumbien, Mexiko, Japan, Dänemark, Israel, Argentinien, Iran, Venezuela und Australien. Bisher war von 67 deutschen Opfern die Rede. Bislang konnte Germanwings zu 123 Angehörigen-Familien Kontakt aufnehmen. Zu weiteren 27 konnte dieser bislang nicht hergestellt werden.

12:38 Uhr: Auch Fußball-Rekordmeister Bayern München ist in Gedanken bei den Opfern.

12:06 Uhr: Die Lufthansa will Hinterbliebene am Donnerstag mit Sonderflügen nach Südfrankreich bringen. Geplant seien Verbindungen von Düsseldorf nach Marseille sowie von Barcelona nach Marseille, sagte Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr.

11:52 Uhr: Das Bundeskriminalamt bereitet sich darauf vor, bei der Identifizierung der Opfer mitzuhelfen. Drei Kriminalbeamte der Identifizierungskommission (IDKO) sind nach Paris gereist, um mit den französischen Kollegen den Einsatz vorzubereiten.

11:45 Uhr: Die Rettungskräfte an der Absturzstelle in den französischen Alpen wollen heute keine Opfer bergen. Das sagte Rettungspilot Xavier Roy am Einsatzort in Seyne-les-Alpes. "Unsere Priorität liegt zunächst darauf, die zweite Black Box zu finden."

11:20 Uhr: Eine Boeing 737 mit 79 Passagieren an Bord musste in St. Petersburg notlanden. Bei der Maschine war zuvor ein Triebwerk ausgefallen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll es sich um ein Flugzeug der Vereinten Nationen handeln, das in Moskau gestartet war.

11:09 Uhr: Der erste gefundene Flugschreiber der in Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine ist zur Analyse der Daten in Paris eingetroffen. Die Auswertung werde noch am Vormittag beginnen, sagte der für Transport zuständige französische Staatssekretär Alain Vidalies dem Sender Europe 1.

11:00 Uhr: Die Suchmaschine Google hat in Deutschland und Spanien eine Trauerschleife als Symbol auf ihre Startseite genommen.

10:47 Uhr: Um 10.53 Uhr wollen Germanwings- und Lufthansamitarbeiter mit einer Schweigeminute weltweit der Opfer des Absturzes gedenken.

10:25 Uhr: Die deutsche und die Europafahne hängen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin zum Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes in Frankreich auf Halbmast.

9:14 Uhr: Zur sechsköpfigen Crew des Airbus A320 gehörte auch eine 26-jährige Frau aus Lünen. Das berichten die Ruhrnachrichten. Sie arbeitete bereits mehrere Jahre für Germanwings und wurde Ende 2014 zur Chef-Stewardess befördert. Erst vor wenigen Monaten nahm sie sich eine eigene Wohnung in Essen, um näher an ihren beruflichen Einsatzorten zu wohnen. Die Frau hat keine Kinder.

08:56 Uhr: "Ruptly" hat einen Livestream von den Bergungsmaßnahmen vor Ort eingerichtet.

08:30 Uhr: Helen Weersmann, Freundin von Dynamo-Spieler David Vrzogic, kannte Passagiere des verunglückten Germanwings-Fliegers. Bei Facebook schrieb sie: "Fassungslos. Auch zwei Bekannte von mir waren mit an Bord dieses schrecklichen Unglücks. Mögen alle Opfer in Frieden ruhen ‪#‎rip‬".

08:16 Uhr: Der erste gefundene Flugschreiber ist "beschädigt, aber verwertbar", sagte Frankreichs Innenminister Cazeneuvedem Sender RTL. Dabei soll es sich um den Cockpit Voice Recorder (CVR) handeln, der Geräusche und Gespräche im Cockpit aufzeichnet. Nach der zweiten Blackbox wird noch gesucht.

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

In der Nacht hat es leicht geschneit.
In der Nacht hat es leicht geschneit.

07:55 Uhr: In der Nacht hat es leicht geschneit. Das französische Innenministerium rechnet damit, dass sich die Bergung über "Tage oder Wochen" hinziehen wird. Zunächst soll die Unfallstelle gesichert werden - das zerklüftete Gebiet gilt als gefährliches Gelände. Danach konzentrieren sich die Einsatzkräfte vor allem auf die Bergung der Opfer.

07:40 Uhr: Die bereits gestern gefundene "Blackbox" soll bereits in Paris sein, um dort untersucht und ausgewertet zu werden. Allerdings soll der Flugschreiber beschädigt worden sein.

07:30 Uhr: Die Trümmerteile liegen unterhalb des Pic des Tetes.

07:15 Uhr: Die Wucht des Aufpralls hat die Unglücksmaschine von Germanwings nach Aussage von Rettungskräften in kleinste Trümmerzerbersten lassen. Feuerwehr-Leutnant Éric Sapet sagte der französischen Zeitung Le Monde: "Alles ist pulverisiert. Man kann nichts mehr auseinanderhalten. Man sieht nichts, man kann nicht einmal ein Flugzeug darin erkennen. Das größte, das ich erkennen konnte, hatte die Größe eines Auto-Kotflügels, nicht größer."

07:05 Uhr: In der Absturzregion hat sich schon einmal ein schweres Flugzeugunglück ereignet: Im September 1953 stürzte eine Lockheed L-749A Constellation von Air France am Mont Le Cimet bei Barcelonnette ab. Die Unfallstelle liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich der Absturzregion des Airbus. Nach Informationen von Aviation Safety Network wurden alle 33 Passagiere sowie neun Besatzungsmitglieder an Bord getötet.

Das Flugzeug war auf dem Weg von Paris nach Saigon in Vietnam und sollte einen Zwischenstopp in Nizza einlegen. Nach Einleitung des Sinkflugs kam das Flugzeug aus unbekannter Ursache von der Route ab und zerschellte an dem Berg.

06:55 Uhr: Der Flugbetrieb bei der Lufthansa soll heute wie geplant laufen. Bei Germanwings kommt es wie schon am Dienstag zu einzelnen Flugausfällen, weil sich einige Crewmitglieder nicht flugtauglich fühlen. Die Lufthansa will versuchen, möglichst viele Germanwings-Verbindungen zu übernehmen.

06:50 Uhr: In Gedenken an die Opfer wird die DFB-Elf heute Abend gegen Australien mit Trauerflor spielen und vor dem Anpfiff eine Schweigeminute abhalten. "Das sind wir den Opfern und deren Familien schuldig, dass wir als Fußballfamilie Anteil nehmen", begründete DFB-Präsident Niersbach. "Es macht mich traurig und wahnsinnig betroffen", kommentierte Nationaltrainer Löw das schreckliche Unglück.

06:40 Uhr:

Die linksliberale Pariser Tageszeitung Libération titelt: „Nichts als Trümmer und Leichen“.

Die Bergungsarbeiten gehen unterdessen weiter. Ohne Schnee, Regen oder stärkeren Wind sind die Witterungsbedingungen besser als zunächst befürchtet. Zentraler Ausgangspunkt in die schwer zugängliche Absturzregion ist Seyne-les-Alpes. Von dem Ort mit rund 1200 Einwohnern sollen die mehr als 300 Polizisten und 380 Feuerwehrleute operieren.

06:30 Uhr: Unter den Opfern sind auch zwei Japaner. Das bestätigte die Regierung in Tokio. Laut Germanwings saßen 144 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder in dem Airbus A320.

06:05 Uhr: Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben sich auf den Weg gemacht, um die Unfallstelle zu untersuchen.Frühestens um 9.00 Uhr können sie mit ihrer Arbeit beginnen. Die deutschen Fachleute wollen gemeinsam mit den französischen Kollegen prüfen, ob alle Trümmerteile zu finden sind oder das Flugzeug möglicherweise in der Luft auseinandergebrochen ist. Dann soll der Flugschreiber geborgen werden.

06:00 Uhr: Bergungsmannschaften setzen am Mittwoch die Suche nach Opfern des in Südfrankreich abgestürzten Airbus320 fort. Wahrscheinlich hat keiner der 150 Menschen an Bord das Unglück überlebt.

Dienstag, 24.03.2015

22:40 Uhr: Die Pressekonferenz des Lufthansa-Chefs Carsten Spohr bringt keine neuen Fakten. Er spricht vom "schwärzesten Tag in der 60-jährigen Geschichte unseres Unternehmens".

21:33 Uhr: Lufthansa bestätigte mittlerweile, dass der Unfallflieger am Montag wegen technischer Probleme repariert werden musste.

21:14 Uhr: Um 22:15 Uhr wird Lufthansa-Chef Carsten Spohr im Lufthansa Aviation-Center am Frankfurter Flughafen ein aktuelles Statement abgeben.

21:03 Uhr: Passagiere stehen in Düsseldorf Schlange. Da Teile der Lufthansa/Germanwings-Crews sich weigern, ihre Flüge anzutreten, wurden verschiedene Flüge gestrichen. Nun heißt es für die Fluggäste warten. Noch weiß keiner, wann der Flugverkehr regulär weitergeht und die Wartenden ihren Reiseweg antreten bzw. fortsetzen können.

20:40 Uhr: Unter den Opfern soll auch die österreichische Opernsängerin Maria Radner mit ihrer Familie sein. Sie sang zuletzt am "Gran Teatre del Liceuin" in Barcelona in "Siegfried" die Rolle der Erda. Außerdem an Bord der Düsseldorfer Opernsänger Oleg Bryjak.

20:35 Uhr: Laut französischem Innenminister ist die Suche für heute wegen Dunkelheit abgebrochen worden. Allerdings wurden bereits erste Leichen und Leichenteile geborgen. Sie sollen nun u.a. in einer Turnhalle der Region aufgebart und identifiziert werden.

20:30 Uhr: Immer mehr Retter berichten vom Unglücksort. Demnach ist das größte zusammenhängende Teil maximal so groß wie ein Kleinwagen. Die meisten Teile sind eher in der Größe eines Schuhkartons. Das heißt, das Flugzeug ist in Tausende kleine Teile zerrissen worden. Inklusive der Menschen. Ein Retter: "Es ist ein Bild des Grauens..."

19:54 Uhr: In Düsseldorf und Stuttgart wurden zwischenzeitlich verschiedene Flüge gestrichen. Das berichtet Spiegel Online. Die Crews würden sich weigern, in Flugzeuge des Typs A320 zu steigen. Am Montag hätte die heute abgestürzte Maschine aufgrund technischer Probleme mehrere Stunden am Boden verbracht.

19:40 Uhr: Laut Informationen der französischen Seite "Le Figaro" ist ein schwedisches Fußballteam (Drittligist) dem Unglück nur entgangen, weil kurzfristig umdisponiert wurde. Grund dafür war die zu lange Aufenthaltsdauer in Düsseldorf. Das Team flog schließlich von Barcelona über Zürich und München zurück nach Schweden.

19:30 Uhr: ProSieben verzichtet aufgrund des Unglücks heute Abend auf die Sendung "TV total" mit Stefan Raab. Wie der Sender mitteilte, entschied er sich im Einvernehmen mit Raab und den geplanten Gästen Sido, Fahri Yardim, Teddy und den Hahn-Geschwistern dafür, die Dienstag-Ausgabe ausfallen zu lassen. "Es gibt leider Tage, an denen es nichts zu lachen gibt", sagte Raab selbst.

19:20 Uhr: Beim französischen Sender TF1 ist ein weiteres Video von der Absturzstelle aufgetaucht. Auf das Bild klicken, um es zu sehen.

19:00 Uhr: Hier noch einmal der Link zum ersten Video vom Unglücksort.

18:50 Uhr: Es tauchen im Netz immer mehr Bilder von der Unglücksstelle auf. Unterdessen hat Luftfahrt-Analyst Thomas Saquer von der Unternehmensberatung Frost [&] Sullivan klargemacht, dass es einen Monat oder länger dauern kann, bis man Genaueres über die Unfallursache weiß.

18:43 Uhr: Die Germanwings gibt weitere Infos bekannt:

  • Die Germanwings ist mit dem Auswärtigen Amt in Kontakt, um über Reisebüros, in denen Passagiere den Flug gebucht haben, genauere Daten der Personen zu ermitteln. Da diese Ermittlungen laufen, können noch keine Angaben zu den Nationalitäten der Opfer gemacht werden.
  • Die BEA ist am Unglücksort eingtroffen. Die französische Behörde leitet die Untersuchung vor Ort. Kollegen der BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) sind ebenfalls in Frankreich eingtroffen.
  • Teams von Airbus, Lufthansa Technik, Lufthansa und Germanwings sind auf dem Weg zur Unglücksstelle.
  • Heute wird es keine weiteren offiziellen Informationen der Germanwings mehr geben.

18:35 Uhr: Die spanische Vizepräsidentin Soraya Saenz de Santamaria hat drei Tage Staatstrauer für ihr Land angeordnet. Diese soll heute um Mitternacht starten.

18:28 Uhr: In Köln wird es um 18.30 Uhr eine zweite Pressekonferenz der Germanwings zum Unglück geben. Unterdessen treffen sich die Flugbegleiter der Germanwings zur Stunde am Flughafen Köln, um ihren verstorbenen Kollegen zu gedenken.

18:25 Uhr: francetv info durfte über die Unglücksstelle fliegen und hat ein erstes Video veröffentlicht. Klickt auf das Bild, um das Video zu sehen.

18:17 Uhr: Laut Informationen des Auswärtigen Amtes sind Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verkehrsminister Alexander Dobrindt nun in Marseille eingetroffen. Gleich werden sie mit der französischen Politikerin Segolene Royal weiter zum Unglücksort reisen.

18:15 Uhr: Laut dem französischen Innenminister Bernard Cezeneuve wird der Flugschreiber sofort untersucht und dafür ins BEA (Untersuchungs- und Analysebüro für die Sicherheit der zivilen Luftfahrt) gebracht. Der Hauptsitz der BEA ist der Flughafen Le Bourget in der Nähe von Paris.

18:10 Uhr: Die Gendarmerie hat eine Grafik der Unglücksstelle auf Twitter veröffentlicht. Der Luftraum über dem Absturzort ist gesperrt, es herrscht Überflugsverbot.

18:05 Uhr: Vor dem Joseph-König-Gymnasium in Haltern am See in Nordrhein-Westfalen haben Schüler unterdessen Kerzen zum Gedenken an ihre Mitschüler und Lehrer angezündet.

Fotos: Twitter, Imago, DPA

18:00 Uhr: Laut Informationen des französischen Élysée-Palastes werden Kanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Francois Hollande und der spanische Premierminister Mariano Rajoy sich am Mittwoch zusammen ein Bild von der Unglücksstelle machen.

17:35 Uhr: Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa AG, ist mit Vertretern der Bundesregierung auf dem Weg nach Frankreich. Am Abend ist eine Presseerklärung geplant.

17:20 Uhr: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird morgen in ihrem Länderspiel gegen Australien mit Trauerflor auflaufen. Der aktuelle Nationalspieler Benedikt Höwedes (27, FC Schalke 04) stammt aus Haltern am See. Von dort kommen 16 Schüler/innen und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums, die nach einem Schüleraustausch in Spanien an Bord der Unglücksmaschine gingen.

Die Schule wurde geschlossen, ein Krisenstab eingerichtet. Höwedes twitterte: "1/2 Jeder weiß, dass ich aus Haltern am See komme und dort bis heute viele Freunde und Verwandte habe. 2/2 Ich bin unfassbar traurig über das schreckliche Unglück und wünschen allen Familien und Angehörigen Die Kraft dieses zu überstehen."

17:10 Uhr: Der französische Abgeordnete Christophe Castaner hat gegenüber FranceInfo mitgeteilt, dass einer der Flugschreiber (Blackbox) der abgestürzten Germanwings-Maschine gefunden wurde.

17:05 Uhr: Die ersten Bilder der Unglücksstelle sind aufgetaucht. Zu sehen sind ganz kleine Trümmerteile, ein wirkliches Wrack existiert aufgrund des Zerstörungsgrades der Maschine wohl nicht mehr. Mittlerweile hat es in den französischen Alpen angefangen zu regnen. Das dürfte die Bergung erschweren. Laut Informationen französischer Medien kann es bis zu vier Tage dauern, bis Wrackteile und Leichen geborgen werden können.

17:00 Uhr: Laut Informationen der französischen Zeitung "Le monde" hat die Besatzung vor dem Absturz keinen Notruf abgesetzt. Unterdessen hat der französische Abgeordnete Christophe Castaner über seinen Twitterkanal mitgeteilt: "Flug über der Unfallstelle mit dem Innenminister (Bernard Cazeneuve/Anm.d.Red.), ein Horror. Das Flugzeug ist total zerstört. Trauer [...] Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts außer Trümmern und Körpern."

16:40 Uhr: Nach Informationen der dpa liegt die genaue Absturzstelle der A320 bei dem kleinen Ort Prads-Haute-Bléone in den französischen Alpen. Das hat der Flugzeugbauer Airbus mitgeteilt. Prads-Haute-Bléone liegt etwa 10 Kilometer nordöstlich von Digne-les-Bains. Unterdessen gibt es Informationen aus dem Weißen Haus, dass es keinerlei Anzeichen für einen Terroranschlag gibt.

16:20 Uhr: 210 Kräfte der "Gendarmerie Nationale", 9 Helikopter und 106 Feuerwehrmänner sind mittlerweile in Frankreich im Einsatz.

16:00 Uhr: Über der Unglücksstelle sind nun mehrere Hubschrauber. Augenzeugen berichten, dass mehrere große Wrackteile gesichtet worden, aber auch Hunderte ganz kleine. Es wird Tage dauern, die Teile bzw. auch die Toten zu bergen.

15:41 Uhr: Ein Video aus der Luft von der Absturzregion kursiert im Netz. Von der genauen Unglücksstelle noch keine Spur.

15:13 Uhr: Auf der Germanwings-Pressekonferenz heißt es, dass sich wohl 67 deutsche Staatsbürger unter den 144 Passagieren befanden. Man sei aber noch in der genauen Auswertung der Check-In-Daten.

15:10 Uhr: Die letzten Minuten des Fluges liefen so ab:

  • 10:01 Uhr: Der A320 hat Barcelona verlassen.
  • 10:35 Uhr: Reiseflughöhe von 38.000 Fuss erreicht.
  • 10:36 Uhr: Sinkflug eingeleitet. Dauert 8 Minuten.
  • 10:53 Uhr: Flugzeug verschwindet auf einer Höhe von 6000 Fuss vom Radar.

15:00 Uhr: Auf dem Flughafen Köln-Bonn läuft jetzt die Pressekonferenz der Germanwings. Demnach waren an Bord unter den 144 Passagieren auch zwei Babys.

Zum Flugzeug wird mitgeteilt: Der letzte Technikcheck war erst am Montag. Der letzte ganz große Check der 24 Jahre alten Maschine war im Sommer 2013. Alles völlig regulär und ordnungsgemäß. Ansonsten sei das Flugzeug extrem sicher. Weltweit fliegen aktuell 9000 Stück des A320.

Der Kapitän des Flugzuges ist seit zehn Jahren für Lufthansa/Germanwings im Einsatz und hatte bereits 6000 Flugstunden.

Die Lufthansa hat bereits selbst ein Technik-Team zur Absturzstelle geschickt.

14:38 Uhr: Laut BILD Düsseldorf sollen unter den Opfern wohl 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums Haltern sein. Sie kamen von einem Schüleraustausch in Spanien.

14:32 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Bundeskanzleramt. Sie habe intensiven Kontakt vor allem mit Präsident Hollande. Sie selbst will am morgigen Mittwoch zusammen mit der Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, nach Frankreich zur Absturzstelle fliegen. -- Ihre Rede dauerte kaum zwei Minuten.

14:31 Uhr: Das Netz trauert um die Opfer von 4U9525.

14:19 Uhr: Für die Absturzstelle ist für heute Abend schlechtes Wetter angesagt. Das dürfte die Bergung erschweren. Die Trümmerteile sollen in einer Höhe von 2700 Metern liegen. Verteilt auf einem Gebiet von zwei Hektar.

14:11 Uhr: Seit der Unfall bekannt ist, ist die Aktie der Lufthansa (Germanwings ist eine 100%ige Tochter) abgestürzt (Foto).

14:08 Uhr: Aktuell wird überall intensiv über die Unglücksursache diskutiert. Das Wetter soll keine Rolle gespielt haben. Auch eine Vereisung fällt laut Expertenmeinung fast völlig aus. Sehr wahrscheinlich handelt ist sich um ein anderes technisches Problem. Ein Terroranschlag wird zur Stunde ausgeschlossen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht von einem "Unfall". Er fliegt nun selbst nach Frankreich zur Unfallstelle.

14:02 Uhr: Ein Mitarbeiter des Flughafen-Care-Teams begleitet an der Seite einer Polizistin zwei Frauen durch den Düsseldorfer Flughafen. Angehörige werden intensiv betreut.

13:54 Uhr: Von dem Ort Seyne-les-Alpes aus starten die Rettungskräfte mit Hubschraubern in die Berge. Die Fotos twittern gerade die Einsatzkräfte.

13:43 Uhr: Germanwings hat gerade noch einmal die genaue Passagieranzahl auf 144 (statt bisher 142) erhöht. Die Anzahl der Crew bleibt weiterhin bei sechs Personen.

13:35 Uhr: Der spanische König Felipe ist zufällig gerade auf dreitägigem Staatsbesuch in Frankreich und tritt nun zusammen mit seiner Frau und Präsident Hollande vor die Presse (live bei N24.de). Aber auch sie haben noch keine Neuigkeiten.

13:26 Uhr: Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy sagt gerade live im Fernsehen, dass auch er noch keine weiterführenden Informationen hat. Er will nun einen Krisenstab einrichten. Mit Angela Merkel und Präsident Hollande plant er eine telefonische Krisenkonferenz.

13:18 Uhr: Bei Twitter und Facebook hat Germanwings sein Logo in "schwarz-grau" eingefärbt und alle Startseitenfotos gelöscht.

13:10 Uhr: Laut Mittagsmagazin des ZDF gab es keinen Absturz, sondern einen Sinkflug, was auf eine versuchte Notlandung hindeuten könnte. Noch steht aber gar nichts sicher fest.

13:06 Uhr: Die Rettungskräfte sind noch immer nicht am Boden. Der Absturz ist über zwei Stunden her. Nur Hubschrauber kreisen über dem Gebiet.

13:04 Uhr: Mehrere Medien in Frankreich schreiben, dass die Absturzstelle nur aus der Luft zu erreichen ist. Zu Fuß würde man von der nächsten Straße rund drei Stunden brauchen.

12:52 Uhr: Die französischen Fluglotsen (von SNCTA) wollten eigentlich von Mittwoch bis Freitag streiken. Das haben sie jetzt wegen des Unglücks abgesagt.

12:51 Uhr: Angeblich waren 43 Spanier an Bord. Die anderen 99 Passagiere sollen mehrheitlich Deutsche sein.

12:48 Uhr: Um 15 Uhr will die Germanwings auf dem Flughafen Köln/Bonn eine Pressekonferenz zum Absturz geben. Dort ist die Zentrale von Germanwings.

12:45 Uhr: Der Lufthansa-Vorstand Carsten Spohr (48) äußert sich bei Twitter zum Unglück: "Wir wissen noch nicht genau, was mit Flug 4U 9525 geschehen ist. Mein tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden unserer Passagiere und Crews von 4U 9525. Wenn sich die Befürchtungen bestätigen sollten, ist dies ist ein schwarzer Tag für Lufthansa. Wir hoffen Überlebende finden zu können."

12:41 Uhr: Für Betroffene hat das Auswärtige Amt eine Hotline eingerichtet: 030/5000 3000. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagt gerade, dass noch nicht klar sein kann, ob es Überlebende gibt. Auch der Flughafen Düsseldorf hat eine Hotline eingerichtet: 0800/77 66 350.

12:40 Uhr: Die aktuelle Anzeige auf dem Düsseldorfer Flughafen.

12:35 Uhr: Es gibt erste Berichte von gesichteten Wrackteilen. Frankreichs Innenminister ist auf dem Weg zur Unglücksstelle.

12:31 Uhr: Laut Augenzeugen ist das Flugzeug in das Tal von Haute-Bléone gestürzt. Das Tal ist in einer Bergkette der Voralpen - an der Grenze zwischen den Departements Hautes Alpes und Alpes-de-Haute-Provence. Das Wetter soll an der Absturzstelle sehr gut gewesen sein. Trocken und wolkenlos.

12:26 Uhr: Experten bei N24 sprechen davon, dass sich an Bord des Flugzeuges etwas Gravierendes ereignet haben muss, sonst hätte das Flugzeug nicht derart schnell an Höhe verloren. Nämlich 1092 Meter pro Minute (siehe Flugkurve auf Foto).

12:22 Uhr: Das Gebiet (Karte) ist extrem schwer zugänglich. Die Berge sind hier bis zu 3000 Meter hoch. Noch sind die Rettungskräfte nicht vor Ort. Immerhin sind seit dem Absturz schon gut anderthalb Stunden vergangen. Es ist daher rätselhaft, wie Frankreichs Präsident Hollande sagen kann, dass keiner der Passsagiere mehr lebt, wenn kein Augenzeuge vor Ort ist...???

12:13 Uhr: Die Flüge Düsseldorf-Barcelona gab es um den 11. März als Special-Angebote (Gigadeal-Aktion von Germanwings) für one way 29,99 Euro. Die Route ist eine der am stärksten frequentierste in Europa.

12:11 Uhr: Weitere Details des Absturzes kommen heraus: Demnach soll der Pilot um 10:37 Uhr einen Notruf abgesetzt haben. Sie kam von einer Reiseflughöhe von 11.500 Metern. Der Bürgermeister der Region wurde um 10:55 Uhr über "einen Absturz" informiert. Vor dem Absturz soll das Flugzeug massiv an Höhe verloren haben.

12:09 Uhr: Frankreichs Präsident Hollande hat angeblich mitgeteilt, dass zu erwarten ist, keine Überlebenden zu finden.

12:02 Uhr: Das Flugzeug (Originalfoto) war angeblich 24,3 Jahre alt. Erstflug am 29.11.1990. Es flog immer im Lufthansa-Konzern unter dem Namen Mannheim D-AIPX.

Fotos: DPA, MOPO24, Twitter, Facebook

11:59 Uhr: Das Flugzeug soll sich auf einer Höhe von 6800 Fuß (2072 Meter) befunden haben, als es vom Radar verschwand. Also viel zu tief für eine normale Reiseflughöhe.

11:57 Uhr: Polizeihubschrauber sollen bereits Wrackteile an der Unglücksstelle gefunden haben.

11:50 Uhr: Bei Germanwings ist man noch recht ratlos. Auf Facebook wurde das gerade gepostet: "INFO: Die aktuellen Medienberichte sind uns seit kurzem bekannt. Noch liegen uns dazu keine gesicherten eigenen Informationen vor. Sobald bestätigte Einzelheiten verfügbar sind, informieren wir die Medien unverzüglich. Wir verweisen in dieser Situation auf unsere ständig aktualisierte Internetseite www.germanwings.com."

11:50 Uhr: In dieser Region soll sich der Absturz ereignet haben. Es handelt sich um den Westrand der Alpen - die sogenannten Provencealpen. Die Gegend ist sehr abgelegen. Innerhalb von 100 Kilometer rund um die Absturzstelle soll niemand wohnen.

Fakten über die Fluggesellschaft

  • Germanwings ist die 100-prozentige Billigtochter der Lufthansa.
  • Gegründet wurde sie 1997 als Eurowings und 2002 in Germanwings umbenannt.
  • Sie ist die drittgrößte deutsche Airline.
  • Germanwings fliegt 20 A320 im europäischen Raum. Der Airbus 320 ist 37,5 Meter lang und rund 40 Tonnen schwer.
  • Der A320 gilt als sehr zuverlässiges Flugzeug, die Flieger der Fluggesellschaft sind in einem guten Zustand.
  • Nach der Boeing 737 ist es das am zweithäufigsten verkaufte Flugzeug der Welt

Chronik europäischer Flugzeugunglücke

Der Absturz des Germanwings-Fliegers A320 gehört zu den schlimmsten europäischen Flugzeugunglücken der vergangenen Jahre.

Am 10. April 2010 wurden beim Absturz einer der beiden Regierungsmaschinen der polnischen Luftstreitkräfte vom Typ Tupolew Tu-154 in Smolensk (Russland) alle 96 Insassen getötet. Zu den Passagieren gehörten auch Polens Staatspräsident Lech Kaczyński und seine Ehefrau Maria Kaczyńska.

Am 25. Juli 2000 stürzte einen Concorde kurz nach dem Start in Paris auf ein Hotel. 113 Menschen starben.

Am 17. Juni 1989 schoss eine Iljushin IL-62M der DDR-Fluggesellschaft Interflug in Berlin Schönefeld beim Start über die Rollbahn hinaus, zerbrach und fing Feuer. 21 der 105 Passagiere verloren ihr Leben.

Am 21. Dezember 1988 explodierte an Bord einer Boeing 747-100 über dem schottischen Lockerbie eine Bombe. Das Flugzeug stützte auf die Ortschaft. Die 259 Insassen der Maschine sowie 11 Bewohner der Ortschaft starben.

Am 3. März 1974 stürzte eine McDonnell Douglas DC-10 von Turkish Airlines über Paris ab. 346 Menschen kamen ums Leben.

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