12-Jährige stürzt vom Free-Fall-Tower und verfehlt die Landezone: Tot

Neun Meter ist der Sprungturm hoch und galt vor dem Unfall als große Attraktion auf dem Vogelsberg. (Symbolbild)
Neun Meter ist der Sprungturm hoch und galt vor dem Unfall als große Attraktion auf dem Vogelsberg. (Symbolbild)  © dpa/Uwe Zucchi (Symbolbild)

Gießen/Schotten - Eine Zwölfjährige hatte im September 2015 beim Sprung von dem sogenannten Free-Fall-Tower aus neun Metern Höhe die vorgesehene Landezone eines drei Meter dicken Luftkissens verfehlt.

Das Mädchen starb einige Wochen später an seinen Verletzungen.

Nach dem Sturz des Kindes von dem Sprungturm im Vogelsberg liegt der Staatsanwaltschaft Gießen nun ein medizinisches Gutachten zum Tod der damals Zwölfjährigen vor.

Sämtliche Verfahrensbeteiligten hätten jetzt noch die Gelegenheit Stellung zu beziehen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Thomas Hauburger am Dienstag, wie die "Fuldaer Zeitung" berichtet.

Eine Möglichkeit wie es zu dem Unfall kam ist, dass sie in letzter Sekunde vor dem Absprung noch versucht hat, sich am Stahlrahmen festzuhalten.

Allerdings wird Hauburger zufolge "primär" gegen den Betreiber des Sprungturms in dem Freizeitpark am Hoherodskopf ermittelt. Der Vorwurf lautet fahrlässige Tötung.

Voraussichtlich binnen drei Monaten sei mit einer Entscheidung der Staatsanwaltschaft zu rechnen, ob es zu einer Anklage komme oder nicht.

Titelfoto: dpa/Uwe Zucchi (Symbolbild)


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