Höllen-Qualen! Siebenjährige nach Henna-Tattoo schwer vernarbt

Für die siebenjährige Madison Gulliver wurde ein Henna-Tattoo zum absoluten Albtraum.
Für die siebenjährige Madison Gulliver wurde ein Henna-Tattoo zum absoluten Albtraum.

Hurghada - Die siebenjährige Madison Gulliver weilte mit ihrer Familie zusammen im Ägypten-Urlaub. Kurz vor dem Ende der Reise erlaubte der Vater dem Mädchen, sich ein schwarzes Henna-Tattoo stechen zu lassen. Das Andenken entpuppte sich als Horror.

Dabei hätte das Kind gewarnt sein müssen. Denn auch ihr Bruder entschied sich für einen derartigen Körperschmuck, ließ das Tattoo stechen jedoch abbrechen, als er ein starkes Kratzen auf der Haut verspürte.

Das Muster auf dem Arm der Siebenjährigen wurde hingegen vollendet. Blumen und Schnörkel zierte den Unterarm des Mädchens, doch am nächsten Morgen begann der Albtraum.

Madison klagte über extremen Juckreiz. Zudem hatte das Henna-Tattoo über Nacht sehr starke Blasen gebildet.

Die Familie informierte sich im Internet über mögliche Auswirkungen eines derartigen Körperschmucks und las Schilderungen, in denen User von Schmerzen und Brandblasen nach dem Stechen erzählten (TAG24 berichtete).

Also blieb der Familie nichts anders übrig, als eine Spezialklinik aufzusuchen. Dort versuchten die Ärzte den Verbrennungen mit verschiedenen Salben und Cremes den Garaus zu machen, schreibt die Daily Mail. Doch die Wunden wollten nicht wegehen. "Wir bekamen Panik", meinte ihr Vater, weil durch die verschiedenen Pasten keine Besserung eintrat. Die Mediziner für eine schärfere Behandlung. Die Brandblasen wurden alle einzeln aufgestochen.

Wenn das Mädchen Pech hat, wird sie ein Leben lang Narben an ihrem Arm tragen. Das Hotel hat sich inzwischen bei der Familie entschuldigt und will zukünftig keine Henna-Tattoos mehr stechen lassen.

Derweil gibt sich der Vater des Kindes die Schuld an dem Malheur, weil er sich hätte besser über die Gefahren dieser Körperbemalung hätte informieren müssen.


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