Jetzt packt die Freundin des toten Unister-Chefs aus

Im Hotel "Antony Palace" in Venedig wurde Unister-Gründer Thomas Wagner (+38) um sehr viel Geld betrogen.
Im Hotel "Antony Palace" in Venedig wurde Unister-Gründer Thomas Wagner (+38) um sehr viel Geld betrogen.

Leipzig/Venedig - Unister-Chef Thomas Wagner (†38) wurde vor seinem Tod um Millionen betrogen. Wie die üble Masche ablief, hat Wagners Freundin Janka L. (34) jetzt den Ermittlern erzählt, so der "Focus".

Sie stand demnach die ganze Zeit per SMS in Kontakt mit Wagner. Der Vorschlag für das dubiose Geschäft kam offenbar von einem Ex-Banker aus Leipzig, Karsten K. Sie bestätigte laut "Focus", dass der Israeli Levy V. Wagner 12 Millionen Euro leihen sollte.

Bedingung: Wagner muss 1,5 Millionen als Sicherheit zahlen. Wagner sei zunächst skeptisch gewesen. Das Geschäft wurde dann im Hotel "Antony Palace" in Venedig abgewickelt. Wagner habe seiner Freundin gesagt, dass Levy V. vertrauenswürdig wirke.

Ein teure Fehleinschätzung. Zwar erhielt Wagner umgerechnet 12 Millionen Euro in Schweizer Franken in bar. Um sicher zu gehen, habe er als Echtheitstest einen Schein am Automaten eingezahlt, was auch klappte.

Erst danach habe er entdeckt, dass in den anderen Bündeln Falschgeld steckt. Die deutsche Botschaft in Italien warnt bereits vor solchen Betrugsfällen ("Rip Deals").

Wagner verdächtigte offenbar sofort den mitgereisten Vermittler Heinz B. (†65). Auf dem Rückflug stürzten sie ab. Karsten K. überlebte, weil er mit dem Auto zurückfuhr.

Wie berichtet, ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft wegen Betrugs- und Untreueverdachts. Außerdem prüft das Landgericht Leipzig einen Anfangsverdacht auf Insolvenzverschleppung.

Wagners Freundin Janka L. (34) verriet den Ermittlern jetzt Details über den Deal.
Wagners Freundin Janka L. (34) verriet den Ermittlern jetzt Details über den Deal.

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