Massenschlägerei am Kesselbrink: 21-Jähriger niedergestochen

Bei einer Schlägerei zückte ein Angreifer ein Messer und verletzte einen 21-jährigen Gütersloher. (Symbolbild)
Bei einer Schlägerei zückte ein Angreifer ein Messer und verletzte einen 21-jährigen Gütersloher. (Symbolbild)

Bielefeld - Bei einer blutigen Schlägerei am Bielefelder Kesselbrink wurde ein 21-jähriger Gütersloher schwer verletzt. Er wurde von einem Unbekannten niedergestochen.

Auslöser für die Auseinandersetzung sollen gegen 22.00 Uhr Beleidigungen zweier 22-Jährigen und 16-jährigen Bielefelderin durch mehrere junge afghanische Männer gewesen sein.

Deshalb wollte der 21-jährige Gütersloher die Gruppe Männer zur Rede stellen. Aus einem verbalen Streit entwickelte sich die Schlägerei. In deren Verlauf zog ein Unbekannter aus der Männergruppe ein Messer und stach auf den 21-Jährigen mehrfach ein.

Die Gruppe der Angreifer entfernte sich in unterschiedliche Richtungen, wobei fünf Personen in Richtung Ravensberger Park flüchteten.

Als Polizeibeamte am Kesselbrink eintrafen, behandelten Rettungssanitäter bereits den verletzten 21-Jährigen. Seine Verletzungen waren letztlich nicht lebensbedrohlich, weil er unmittelbar nach der Vorfall ärztlich versorgt werden konnte.

Bei dem noch unbekannten Tatverdächtigen soll es sich um einen circa 18 Jahre alten Iraker oder Kurden, circa 160 cm groß und schlank, mit kurzen schwarzen Haaren gehandelt haben. An beiden Seiten des Kopfes soll oberhalb der Ohren bis zum Hinterkopf jeweils ein sogenannter "Stich" (frisch einrasierte Kante) in den Haaren verlaufen. Der Mann soll eine schwarze Stoffhose getragen haben.

Weiterhin trugen ein 20-jähriger Bielefelder, eine 22-jährige Bielefelderin, und ein 22-Jähriger aus dem Kalletal leichtere Verletzungen davon. Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen circa 20 Personen an der Schlägerei beteiligt gewesen sein.

Die neunköpfige Mordkommission "Kessel" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Markus Mertens bittet um sachdienliche Hinweise. Polizeipräsidium Bielefeld nimmt Informationen entgegen 0521/5450.


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