Perverser Tierquäler foltert Pferd mit Sex-Spielzeug zu Tode

Auf der Ranch "Western Inn" geht nach der Pferdeschändung die Angst.
Auf der Ranch "Western Inn" geht nach der Pferdeschändung die Angst.  © Steffen Füssel

Klipphausen - Die Reiterwelt rund um Klipphausen ist in Angst: Ein Irrer hat auf der Koppel der Ranch "Western Inn" ein Pferd zu Tode geschändet. Um den Perversen zu kriegen, wurde auf den Unbekannten ein Kopfgeld von 2000 Euro ausgesetzt.

„Wir dachten erst, es wäre ein Unfall, als wir das verletzte Pferd gefunden haben“, sagt Dagmar Großer (68), Chefin der Ranch in Klipphausen. 

Das war am vergangenen Freitag. Jetzt kam heraus, auf welch perverse Art das Tier so schwer misshandelt worden war, dass es eingeschläfert werden musste: 

"Auf der Koppel lag eine Metallstange, an die jemand einen Vibrator anmontiert hatte", so die Ranch-Chefin. 

Die Besitzer machen sich Sorgen um die anderen Pferde auf der Koppel.
Die Besitzer machen sich Sorgen um die anderen Pferde auf der Koppel.  © Steffen Füssel

Offenbar das Folterwerkzeug, denn mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass mit diesem Gerät das arme Tier zu Tode geschändet wurde. 

Sie ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Dagmar Großer macht sich jetzt Sorgen um die anderen 28 Pferde auf der Koppel. 

"Ich habe mich schon mit einem Sicherheitsunternehmen beraten", sagt sie. "Vielleicht werden sie das Gelände demnächst bestreifen." Auch eine Videoüberwachung ist geplant, alle Pferdehalter der Region hat die Rancherin bereits angerufen. 

Doch sicher können sie sich erst fühlen, wenn der Stutenschänder geschnappt wurde: 

"Wer der Polizei den entscheidenden Hinweis gibt, bekommt von uns 2000 Euro", so Großer.

Mit diesem abartigen Eigenbau wurde ein Pferd in Klipphausen zu Tode gefoltert.
Mit diesem abartigen Eigenbau wurde ein Pferd in Klipphausen zu Tode gefoltert.  © Steffen Füssel

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