Todesfälle! Das solltest Du Deinem Hund niemals geben

Die Studie warnt davor, dem Hund "geräucherte oder behandelte" Knochen zu füttern.
Die Studie warnt davor, dem Hund "geräucherte oder behandelte" Knochen zu füttern.  © DPA

Lancaster - Klingt absurd, solltest Du aber beherzigen: Hundebesitzer werden davor gewarnt, ihren Hunden "Knochen-Leckereien" zu füttern! Nach Dutzenden von Krankheitsberichten und unzähligen Todesfällen, die durch das Verfüttern passierten.

Besonders an den kommenden Feiertagen liegen die appetitlichen Brocken in den Küchen... Aber unzählige Todesfälle von Hunden sind das Resultat von zu gut gemeinter "Hunde-Liebe" und der falschen Fütterung mit Knochen.

Nach einer Studie der FDA unterscheiden sich im Handel angebotene "Knochen-Leckereien". Die meisten Knochen, die der Handel anbietet, sind gekocht und werden als Hunde-Leckereien weiterverarbeitet. Diese Produkte werden meist durch ein Räucherverfahren oder durch Backen getrocknet, sie enthalten Bestandteile wie Konservierungsmittel, Würzmittel und Raucharomen.

Laut Carmela Stamper, Tierärztin im Zentrum für Veterinärmedizin (CVM) bei der FDA, könnten Euch "derartige Knochen unerwartet zum Tierarzt führen". Eine mögliche Notoperation nicht ausgeschlossen - oder sogar zum Tod des geliebten Vierbeiners führen.

Lieb gemeint, aber Knochen könnten schlimme Folgen haben

Knochen-Nachahmungen aus Tierhäuten o. ä. sind zwar auch nicht die beste Mahlzeit, aber sie splittern nicht...
Knochen-Nachahmungen aus Tierhäuten o. ä. sind zwar auch nicht die beste Mahlzeit, aber sie splittern nicht...

Folgende Krankheiten sind wegen der Knochen möglich:

  • Gastrointestinale Obstruktion (Verstopfung im Verdauungstrakt)
  • Zahnbruch und dadurch Zahnverlust/Entzündungen (carnassial premolar)
  • übermäßiges Würgen
  • Schnitte und Wunden im Mund oder an den Mandeln
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Blutungen aus dem Rektum und /oder Tod.

Außerdem gab es bei der Verbraucherzentrale Berichte über Produktprobleme, wie "verschimmelte" Knochen oder Knochen, die beim Kauen durch das Haustier rasch zerbröselten. Der Hauptgrund aber sei das Splittern der Zähne im hinteren Rachenraum, was man zunächst kaum bemerkt - die Folgen sind schmerzhafte Entzündungen!

"Wir raten, nie Knochen zu füttern", heißt in der Studie. "Das ist, was den Leuten meist nicht bewusst ist." Auch können verschluckte Knochen "die Magenwand durchstechen".

Die Verbraucherzentrale hat daher folgende Tipps für Euch:

Hühnerknochen oder andere Knochen "vom Küchentisch" können Verletzungen verursachen, wenn sie von Haustieren gekaut werden. Also seid vorsichtig und vor allem in der Nähe, wenn's denn doch mal ein Knochen sein muss. Passt auf, was Ihr in den Mülleimer werft. Hunde finden einen Weg, wenn die Nase einmal die "leckeren Abfälle" entdeckt hat...

Und wenn der Knochen schon mal verschluckt ist, unbedingt die Bewegung des Hundes eindämmen - denn durch schnelles Rennen kurz nach dem "Leckerli" kann es dazu kommen, dass sich der Magen dreht oder spitze Knochen in den Innereien zu Verletzungen führen!


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