Nach Todes-Drama am Flugplatz: So kam es zu dem schrecklichen Unfall

Kühndorf - Nach dem tragischen Tod eines 73-Jährigen auf dem Flugplatz Dolmar scheint nun klar zu sein, warum der Drachenflieger des Mannes abstürzte. (TAG24 berichtete)

Nur noch ein verbranntes Frack ist auf dem Flugplatz übrig.
Nur noch ein verbranntes Frack ist auf dem Flugplatz übrig.  © News5/Ittig

Der Mann war ein erfahrener Flieger, hatte wie viele der Piloten im Wohnwagen in der Nähe des Flugplatzes gecampt, bevor er zu seinem Unglücks-Flug am Sonntag aufgebrochen war.

Bis zum Start sei dann alles normal gewesen, so der Flugplatzbetreiber Anton Schlütter, doch dann machte der Thüringer einen entscheidenden Fehler: Er flog eine zu steile Kurve, touchierte den Hangar und verlor so die Kontrolle über seinen Drachenflieger.

Deswegen stürzte er dann in der Nähe der Startbahn ab und krachte in den Wohnwagen, der sofort Feuer fing und dem Piloten keine Überlebenschance ließ.

"Ich trauere, er ist gerne geflogen und auch schon lange geflogen, aber selbst Leute, die schon lange einen Job machen, machen Fehler, das kann auch beim Fliegen passieren", so der Flugplatzbetreiber.

Ein mutiger Ersthelfer hatte trotz der Flammen versucht den Piloten zu retten, zog sich dabei schwere Verbrennungen an den Armen und im Gesicht zu. In dem Wohnwagen befand sich zum Unglückszeitpunkt glücklicherweise niemand.

Schon im vergangenen Jahr war auf dem Fluglatz ein Mann nach einem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs gestorben. Bei dem nun verunglückten Fluggerät soll es sich nach Polizeiangaben um eine Konstruktion gehandelt haben, bei der ein kleines motorisiertes dreirädriges Cockpit an einer Flügelkonstruktion gehängt wird.

Titelfoto: News5/Ittig


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