Darum verzichtet das Laternenfest in Halle erneut aufs Feuerwerk

Halle (Saale) - Angesichts der Trockenheit soll es beim 84. Laternenfest in Halle statt des traditionellen Feuerwerks in diesem Jahr eine Lasershow geben. Das kündigte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Dienstag an.

Nach 2018 wird es auch beim Laternenfest in diesem Jahr kein Feuerwerk geben.
Nach 2018 wird es auch beim Laternenfest in diesem Jahr kein Feuerwerk geben.  © Hendrik Schmidt/dpa

"Wir haben rechtzeitig umgeplant und uns dazu entschlossen, Neues auszuprobieren", sagte er. Das Volksfest gilt als eines der größten in Sachsen-Anhalt. Rund 450.000 Euro gibt die Stadt in diesem Jahr eigenen Angaben zufolge dafür aus.

Zehntausende Besucher pilgern jährlich auf die Peißnitzinsel, um entlang der Saale an drei Tagen am letzten Wochenende im August das Fest mit Musik, Programmen und Wettbewerben zu feiern (23. bis 25. August 2019).

Zum Sicherheitskonzept gehören laut Wiegand Taschenkontrollen. Messer jeglicher Art seien verboten, ebenso dürften Besucher keine Glasflaschen mitbringen. Um Müll weiter zu vermeiden, werden etwa für Getränke Mehrwegbecher angeboten.

Zu den Höhepunkten des Volksfestes zählt das Fischerstechen nach altem Brauch auf der Saale. Die Teilnehmer versuchen dabei, sich gegenseitig mit langen Lanzen von Booten ins Wasser zu stoßen. Abends ist ein Korso mit 70 bunt geschmückten und beleuchteten Boot auf der Saale geplant - mit Blick auf die Burg Giebichenstein.

2018 war das traditionelle Feuerwerk zum Abschluss des Bootskorsos wegen der Trockenheit im Hitzesommer aus Sicherheitsgründen abgesagt worden (TAG24 berichtete).


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