Letzter Gruß der Monarchin: Cousin von Schweden-Königin Silvia beerdigt

Letzter Gruß an den Cousin. Die Blumen symbolisieren die schwedischen 
Nationalfarben Gelb und Blau.
Letzter Gruß an den Cousin. Die Blumen symbolisieren die schwedischen Nationalfarben Gelb und Blau.  © Wolfgang Zeyen

Markkleeberg - Auch auf seinem letzten Weg hat sie ihn nicht vergessen: Königin Silvia von Schweden (73) gedachte am Freitag ihres verstorbenen Cousins Ludwig Sommerlath.

Der Pastor war am 9. Februar im Alter von 87 Jahren in einem Pflegeheim in Glauchau verstorben. Silvia ließ ein üppiges Bukett auf den Friedhof in Markkleeberg schicken, wo am Freitag das Begräbnis stattfand.

Am Blumengruß stand auf blauem Grund mit edlen Lettern: "Ralf“, "Walter“ und "Silvia“. Ralf und Walter (eigentlich Walther) sind ihre beiden noch lebenden Brüder. Der dritte Bruder, Jörg, starb bereits 2006.

Auf dem Friedhof in Markkleeberg liegt seit 1983 auch der Vater des Verstorbenen, Ernst Sommerlath. Er galt als Lieblingsonkel von Silvia Renate Sommerlath, wie die Königin mit bürgerlichem Namen heißt. Sie wurde in Heidelberg geboren.

Aus Kreisen der örtlichen Kirchgemeinde verlautete im Rahmen der Beerdigungsfeier, dass Silvia mit ihrem Cousin Ludwig immer Kontakt gehalten habe. Das Grab ihres Onkels besuchte sie vor ein paar Jahren einmal persönlich.

Bei der Beerdigung nun war aus Schweden niemand zugegen, hieß es aus dem Königshaus und aus der schwedischen Botschaft in Berlin.





Am Sarg stand ein Bild des Verstorbenen (†87).
Am Sarg stand ein Bild des Verstorbenen (†87).  © Wolfgang Zeyen
Die Beerdigung in Markkleeberg. Vorn rechts am Grab Pfarrer Arndt 
Haubold.
Die Beerdigung in Markkleeberg. Vorn rechts am Grab Pfarrer Arndt Haubold.  © Wolfgang Zeyen

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