Porno-Queen beißt Frau im Streit das Ohr ab
London - Chloe Hammond (27) genießt regelmäßig die schönen Seiten des Nacktmodel-Lebens. Mit ihrem Audi TT cruiste die über und über tätowierte Lady vor einiger Zeit durch die Londoner Straßen und hupte dabei völlig überdreht Fußgänger an. Eine Passantin wollte der 27-Jährigen Einhalt gebieten, bezahlte dies mit einem ganz speziellen Körperteil. Nun muss die Glamour- und Porno-Queen wohl ins Gefängnis.
Hammond, die auch unter dem Namen Chloe Rebelle bekannt ist und unter diesem Alias auch ein Facebook-Profil mit äußerst freizügigen Fotos pflegt, war im nur langsam voranrollenden Berufsverkehr unterwegs und versendete Nachrichten über ihr Smartphone.
Das war einer 56 Jahre alten Frau namens Julie Holloway ein Dorn im Auge, weshalb sie im zähen Verkehrsfluss an das Fenster des Porno-Stars anklopfte und diesem riet, das Telefon wegzulegen.
Daraufhin machte das Glamour-Girl kurzen Prozess, parkte den Wagen, sprang aus ihrer Luxuskarre und ging auf das Opfer los. Sie beschimpfte die ältere Dame nach allen Regeln der Kunst, die Beleidigungen sollen an dieser Stelle ungesagt bleiben.
Dann trat sie die Fußgängerin mit voller Wucht in den Bauch. Anschließend packte sie Haarbüschel der Frau, biss der 56-Jährigen in ihr Ohr und schüttelte dabei den Kopf des Opfers so fest hin und her, als wäre sie ein "Hund mit Beißspielzeug" berichteten Zeugen. Durch die Beißattacke wurde Holloway ein Stück Ohr aus dem Körper gerissen. Das abgebissene Hörorgan musste mit chirurgischer Hilfe wieder angenäht werden.
Als der Fall vor Gericht aufgearbeitet wurde, versuchte sich Chloe Hammond, herauszureden. Sie behauptete laut Daily Mail allen Ernstes, dass Holloway die Täterin sei, weil diese es gewagt hätte, den Audi zu "schlagen" und das Porno-Sternchen deshalb zur Notwehr greifen musste.
Um ihre Glaubwürdigkeit zu unterstreichen, wollte sie sich sogar selbst einem Lügendetektor-Test unterziehen, wurde jedoch durch Zeugenberichte und durch Aufnahmen einer Überwachungskamera als die eigentliche Täterin entlarvt.
"Ich kann mir kein anderes Urteil als eine lange Haftstrafe vorstellen", sagte Richter Philip Bartle und machte dem Opfer damit deutlich, dass es wohl keine Alternative zu mehreren Jahren Knast gäbe.
Am 23. November soll dann das genaue Strafmaß bekanntgegeben werden.