Studentin behauptet: "Ich bin Madeleine McCann"

Kate und Gerry McCann haben die Hoffnung nicht aufgegeben, ihre Tochter wieder zu finden. Oder sind die selbst in einen mysteriösen Fall der Entführung verwickelt?
Kate und Gerry McCann haben die Hoffnung nicht aufgegeben, ihre Tochter wieder zu finden. Oder sind die selbst in einen mysteriösen Fall der Entführung verwickelt?  © DPA

London / Manchester / Praia da Luz - Mehr als 10 Jahre ist es jetzt her, dass das kleine Mädchen Maddie McCann (damals 3 Jahre alt) in einem portugiesischen Urlaubsort spurlos verschwand und nie wieder auftauchte. Zuletzt suchte die Polizei im Ausland nach Spuren und Zeugen (TAG24 berichtete). "Ich bin Madeleine McCann", behauptet jetzt eine Studentin.

Als Beweismittel führt die junge Dame, die momentan in Manchester an der hiesigen Universität studiert, einen braunen Fleck in ihrem Auge an. Dazu hat Harriet Brookes, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, sogar Screenshots von sich und dem verschwundenen Kind angefertigt, die eine verblüffende Ähnlichkeit aufweisen. In einer Facebook-Gruppe hat sie ihre Behauptung öffentlich gemacht.

"Passt auf Leute. Normalerweise bin ich niemand, der an Verschwörungstheorien glaubt, aber ich denke ganz ehrlich, dass ich Madeleine McCann bin", schrieb sie und führte dafür zwei Beweise an.

Studentin Harriet Brookes (links) behauptet, Maddie McCann zu sein. Schließlich haben beide Mädchen einen braunen Fleck im Auge.
Studentin Harriet Brookes (links) behauptet, Maddie McCann zu sein. Schließlich haben beide Mädchen einen braunen Fleck im Auge.

Einerseits die grünen Augen mit dem braunen Fleck auf der Iris.

Andererseits will die Studentin, die ursprünglich aus Leeds stammt, auch einen braunen Fleck auf ihrem Bein haben, der ihre Maddie-Übereinstimmung beweist.

Laut The Sun erhielt sie in der Chatgruppe jede Menge Zustimmung. Irgendjemand fertigte davon einen Screenshot an, der im Internet die Runde machte. Seitdem herrscht helle Aufregung in Großbritannien, doch ob sich Scotland Yard und Interpol jetzt auf den Weg zu ihr machen werden?

Denn natürlich hat sich die Teenagerin nur einen (unsensiblen) Scherz erlaubt. Wenig später schrieb sie nämlich: "Ich bin Madeleine McCann und ich weiß nichts mit mir anzufangen".

Deshalb wissen die Ermittler nun, dass sie anderen heißen Spuren nachgehen müssen.

Leider mussten die Fahnder dabei zuletzt einen Rückschlag hinnehmen, als eine lange gesuchte Frau aus Osteuropa über den Fall Maddie sprach. "Niemand weiß, was aus Maddie geworden ist", fasste sie das ganze Dilemma der Suche nach der Dreijährigen zusammen.


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