Nach Brustamputation: Schauspielerin zeigt sich mutig oben ohne

New York - Bei Schauspielerin Angela Trimbur (37) wurde vor wenigen Wochen Brustkrebs diagnostiziert - zu spät. Die Ärzte konnten ihre Brüste nicht mehr retten. Nun zeigt sich die Amerikanerin zum ersten Mal nach der Amputation.

Angela Trimbur will sich von ihrer Krebserkrankung nicht unterkriegen lassen.
Angela Trimbur will sich von ihrer Krebserkrankung nicht unterkriegen lassen.  © Screenshot Instagram/angelatrimbur

Bei der OP wurden der 37-Jährigen, die durch ihre Hauptrolle im Horrorfilm "Halloween 2" weltweit bekannt wurde, beide Brüste abgenommen. Sie trägt nun sogenannte Übergangsimplantate, denn der Kampf gegen den Krebs hat für Trimbur damit erst begonnen.

"Ein Bild meiner vorläufigen Implantate, die bis nach der Chemo drinnen bleiben", schreibt die Schauspielerin zu einem Foto auf Instagram, das sie oben ohne zeigt. "Ich werde also für etwa sieben Monate diese steinharten Gummikugeln einen Teil meines Körpers nennen."

Dann erklärt sie weiter: "Ihr könnt meine Brustdrainage sehen, die an den Seiten herausguckt, und die vier wasserbombenartigen Plastiksäcke, die sich mit Blut und Flüssigkeit füllen und die in der niedlichen Pünktchentasche stecken, die mir eine neue Freundin und Leidensgenossin geschenkt hat…"

Man kann nur erahnen, wie sehr Trimbur unter der Diagnose und den damit verbundenen Folgen leidet. Sie fühle sich wie ein Cyborg, schreibt sie weiter. "Ich fühle mich komisch, als sei ich nicht einmal oben ohne. Ich fühle nichts, wenn ich sie berühre." Einzig ihre natürlichen Brustwarzen seien ihr geblieben.

Dafür dankt die 37-Jährige den Ärzten und gibt sich für ihren weiteren Weg kämpferisch: "Ich bin dankbar für so viele Freunde, die mir nachdenkliche Geschenke und Besuche gemacht haben, damit ich nicht in eine erwartete Depression stürze. Und dankbar für die ständigen Lektionen im Leben, lass sie kommen."

Unterstützung dafür erhält Trimbur auch von ihren knapp 50.000 Fans auf Instagram, die ihr Mut zusprechen und sie für ihren offenen Umgang mit der Krankheit loben. "Du bist eine echte Inspiration!", schreibt einer von ihnen.


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