Nie wieder ohne Empfang: CB-Funk erlebt revival

Der CB-Funk soll wieder modern werden.
Der CB-Funk soll wieder modern werden.  © dpa/Uwe Anspach

Durmersheim - Retro ist in, nicht nur bei Klamotten, Möbeln und Getränken, auch in den sozialen Netzwerken soll ein ganz besonderer Retro Funk wiederbelebt werden.

Dafür setzt sich am Samstag eine Fachmesse in Durmersheim ein, sie stellt den in den 50er Jahren entstanden CB-Funk vor.

Damals kam er aus den USA. In der DDR war die private Nutzung erst seit 1975 legal, ab 1989 dann deutschlandweit.

Der Funk habe schon früher auch soziale Komponenten gehabt, berichtet Henning Gajek der Deutschen Presseagentur. Menschen unterschiedlichster Schichten konnten darüber kommunizieren. Sogar Hausfrauen sollen sich so zeitweise ausgetauscht haben.

Heute ist der Funk, der auch ohne Internet funktioniert, etwas in Vergessenheit bei privat Personen geraten. Lediglich bei der Katastrophenhilfe, LKW-Fahrern, die sich damit über die Verkehrslage aufklären und Hobbyfunker benutzen das soziale Netzwerk noch. Bundesweit gibt es circa 50.000 CB-Funker. Weltweit nutzen diese Art der Kommunikation nur circa eine Millionen Menschen. Dabei lässt sich damit über ganze 80 Kanäle weltweit kommunizieren. Henning Gajek vergleicht es mit Facebook, es gäbe halt nur keine Bilder.

Das tolle es ist zudem die Verbindung ist zuverlässig, für jeden zugänglich und kosten- sowie klassenlos.

Die "CB-Lounge-Funkfachmesse" findet im Rahmen der 26. Rheintal-Electronica zum zehnten Mal statt. Es ist die größte Funkfachmesse in Deutschland und Europa. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit 3500 Besuchern aus ganz Europa.


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