Teenager wird Bein amputiert und der Fuß falsch herum angenäht

Tristan Stewart (15) beißt sich durch.
Tristan Stewart (15) beißt sich durch.

County Tyrone (Nordirland) - Nein, Der Teenager Tristan Stewart (15) aus County Tyrone in Nordirland war kein Opfer von üblem Ärztepfusch. Tatsächlich wurde dem Briten mit Absicht ein Teil seines Beines amputiert und sein Fuß falsch herum wieder angenäht, wie ein "YouTube-Video" belegt.

Der Grund klingt im ersten Moment umso absurder: Stewart will vielseitiger Sport treiben können.

Doch hinter dieser kurios anmutenden Geschichte steckt ein tragischer Hintergrund. Bereits mit 14 Jahren wurde bei Tristan Stewart Krebs diagnostiziert.

Nur ein Mensch von drei Millionen erkrankt an dem sogenannten Weichteilsarkom. Eine Krebsform, bei der bösartige Tumoren dem Weichteilgewebe des Körpers entspringen. Doppelt bitter für Tristan Stewart: diese Krankheit trifft in den meisten Fällen ältere Menschen und nicht einen jungen wie ihn.

Auf GoFundMe wird um Spenden für Tristan Stewart gebeten

Der Anblick ist gewöhnungsbedürftig, aber medizinisch macht die OP viel Sinn.
Der Anblick ist gewöhnungsbedürftig, aber medizinisch macht die OP viel Sinn.

Im Juni 2017 unterzog sich der tapfere Teenager einer revolutionären Operation, die als Rotationsplastik bekannt ist.

Dabei wurde der untere Teil seines Beines amputiert und sein Fuß um 180 Grad gedreht wieder angenäht, berichtet die "Sun".

Bei Tristan Stewart wurde das fehlende Kniegelenk so ersetzt, das zuvor von dem tödlichen Krebs befallen war. Andernfalls hätte er kein Gelenk mehr gehabt und hätte sein Bein nur sehr eingeschränkt bewegen können. Mit Hilfe einer Prothese kann er dadurch viel besser laufen.

Doch um Sport machen zu können, braucht er eine sehr teure Spezialprothese, für die seine Familie derzeit Geld auf der Spendenseite "GoFundMe" auftreiben will.

Bleibt zu hoffen, dass die benötigte Summe zusammenkommt.


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