Baby hat Hirnhautentzündung: Notaufnahme weist Mutter zwei Mal ab

Brock Morschel wurde trotz Meningitis mehrfach aus dem Krankenhaus abgewiesen.
Brock Morschel wurde trotz Meningitis mehrfach aus dem Krankenhaus abgewiesen.  © Screenshot/GoFundMe

Nowra - Am 10. Juli kam in Australien das Mädchen Brock Morschel zur Welt. Nur wenige Tage nach der Geburt litt das Baby unter starkem Fieber von bis zu 39 Grad Celsius. Die besorgte Mutter brachte das neugeborene Kind ins Krankenhaus.

Die Ärzte untersuchen daraufhin die Kleine gaben jedoch Entwarnung und sandten Mutter samt Baby wieder nach Hause, schreibt 9news.com.

Drei Tage später fühlte sich das Mädchen immer noch schwach und lethargisch, sodass die Mutter einen neuen Anlauf im Krankenhaus nahm und das Kind in der Notaufnahme vorstellte, auch weil das Fieber des Babys nicht abklingen wollte.

Doch als eine Ärztin Brock untersuchte, begann das schwerkranke Kind plötzlich zu lächeln. Das brachte die Mediziner ins Grübeln. Es wurde lediglich eine Infektion der Atemwege diagnostiziert, und die Familie erneut nach Hause geschickt.

Als sich der gesundheitliche Zustand des australischen Mädchens jedoch auch am nächsten Morgen nicht gebessert hatte, sah die Mutter keinen anderen Weg, als erneut zur Notaufnahme zu fahren. Dort sollen die Ärzte drauf und dran gewesen sein, sie noch einmal abzuweisen.

Durch ihr Drängen wurde das Kind dann doch eine Nacht vor Ort behalten. Dabei übergab sich Brock, auch das Fieber stieg weiter und das Baby begann mit den Augen zu rollen. Die Ärzte vermuteten eine Hirnhautentzündung, fühlten sich bestätigt, weil das Kind unter Krämpfen litt, Blut im Stuhl hatte. Brock stand kurz vor einem Schlaganfall!

Daraufhin wurde das Kind in ein Spezialkrankenhaus in die Hauptstadt Sydney geflogen und dort behandelt, weshalb Brock inzwischen stabil sein soll. Den Ärzten ist jedoch noch unklar, welche Langzeitschäden die Meningitis-Erkrankung für ihr Gehirn haben wird.

Mithilfe einer GoFundMe-Seite sollen nun die Kosten für die Behandlung des Babys refinanziert werden. Derweil ist die Mutter sehr "enttäuscht und frustriert" vom Shoalhaven District Memorial Hospital, wo sie das Kind die Notaufnahme brachte und dort abgewiesen wurde.


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